Abschlussbericht zum Projekt CO2-Bilanz des CAPHENIA Prozesses veröffentlicht

Im Projekt „CO2-Bilanz des CAPHENIA Prozesses“ wurde eine ökologische Bewertung des CAPHENIA-Prozesses im Vergleich zu einer Power-to-Liquid Verfahrensroute untersucht. In dem von CAPHENIA entwickelten Prozess können durch Recycling von CO2-Emissionen großer Kraftwerke oder Industriebetriebe synthetische Kraftstoffe hergestellt werden. Der Prozess basiert auf der Aufspaltung von Methan (CH4) in Kohlenstoff und Wasserstoff (H2). Diese Spaltung wird mittels elektrischer Energie in einem Plasma-Reaktor herbeigeführt. In einem nächsten Schritt wird unter Zugabe von recyceltem CO2 und Wasser in einem Boudouard-hetWGS-Reaktor Synthesegas hergestellt. Das resultierende Synthesegas kann anschließend in die flüssigen Endprodukte – zum Beispiel Kerosin, Diesel oder Naphtha – umgewandelt werden. Ziel des Projekts war es, zu bestimmen, inwieweit dieses Verfahren THG-Einsparungen gegenüber einer klassischen Power-to-Liquid Verfahrensroute, bestehend aus einer Elektrolyse gekoppelt mit einer Reverse-Water-Gas-Shift-Reaktion, aufweist.

 

 THG Emissionen der drei Prozessrouten

Grafik: THG‑Emissionen der drei Prozessrouten in Abhängigkeit vom Emissionsfaktor für Strom

 

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