30.04.2019

Helmut-Schaefer-Preis für ausgezeichnete Masterarbeiten

Startschuss für den Helmut-Schaefer-Preis 2022! Bewerbungsschluss am 31. August 2022

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier!

Seit 2019 verleiht die FfE einmal im Jahr den Helmut-Schaefer-Preis für Masterarbeiten, die in besonders hohem Maße einen Beitrag zu einem innovativen und nachhaltigen Energiesystem leisten. Mit diesem Preis werden innovative Lösungsansätze, wissenschaftliche Tiefe und Nutzen für die Praxis gewürdigt. Qualitätskriterien, die auch für die Arbeiten der FfE gelten.

Voraussetzung für die Bewerbung zum Helmut-Schaefer-Preis:

  • Einseitiges Exposé der Arbeit & aktueller Lebenslauf (PDF, siehe Abstract Template)
  • Langfassung der Arbeit (PDF/Word)
  • Notenbescheinigung der Masterarbeit und des Studiums (nicht älter als 15 Monate)

Anhand des eingereichten Exposés aller Teilnehmenden werden im Vorfeld drei Finalisten*innen bestimmt, die ihre Arbeit in einer fünfminütigen Präsentation vorstellen dürfen. Die Präsentationen werden dann durch die wissenschaftliche Jury begutachtet und fließen ebenso in die Bewertung ein wie das Exposé.

Neben wissenschaftlichem Ansehen und der Einladung zur FfE Fachtagung winken den Gewinnern ein Preisgeld in Höhe von 500 €. Die beiden weiteren Finalisten*innen werden mit einem Preisgeld von jeweils 100 € bedacht.

Das sind die bisherigen Gewinner*innen des Helmut-Schaefer-Preises

Foto: Prof. Dr.-Ing. Helmut Schaefer

Helmut Schaefer, 1926 in Opladen geboren, entstammte einer evangelischen Pfarrersfamilie. Er studierte Hochfrequenztechnik an der Technischen Hochschule Karlsruhe, um sich dann der Energiewirtschaft zuzuwenden. Er übernahm 1967 die Leitung der FfE, deren wissenschaftlicher Leiter er anschließend für 27 Jahre war. 1969 erhielt er den Ruf nach München, um hier den Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Kraftwerkstechnik aufzubauen.

In der Fachwelt wurde er durch seine Arbeiten auf den Gebieten der rationellen Energienutzung bekannt. Mit seinen Technik-Beiträgen und der Entwicklung einer Systematik für eine energiewirtschaftlich sinnvolle Umsetzung neuer Technologien hat er zur Effizienzsteigerung in vielen Bereichen beigetragen. Im letzten Jahrzehnt seines Wirkens als Ordinarius standen seine Arbeiten zum Kumulierten Energieaufwand im Mittelpunkt, die über ein rein akademisches Interesse hinaus eine wertvolle Basis auch für die Umsetzung der energiepolitisch geforderten ganzheitlichen Bewertung von Energiesystemen bildete und in die Ökobilanzierung von Produkten und Energieketten mündete.

Helmut Schaefer hat sich immer ehrenamtlich engagiert. Besonders erwähnt seien seine langjährige Mitwirkung beziehungsweise der Vorsitz im VDE sowie der VDI-GET, seine Mitgliedschaften in Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestags und im Wissenschaftsrat sowie seine Tätigkeiten im Energiebeirat diverser Länder. Bei diesen und vielen anderen Gremien stand stets sein Engagement im Vordergrund, technisch-wissenschaftliche Sachverhalte verständlich zu machen und insbesondere auch Politiker und Medien energieträgerneutral zu informieren. Seine Tätigkeiten wurden geehrt mit Bundesverdienstkreuz, Ehrendoktorwürde, dem Bayerischen Verdienstorden und vielen anderen Auszeichnungen.