Kosteneffizienz von fossilen und erneuerbaren Gasen zur CO2-Verminderung im Energiesystem

Veröffentlicht am 08.02.2018

Für eine gesamtsystemisch kosteneffiziente Reduktion der CO2-Intensität der Energieversorgung, muss eine sektorübergreifende Betrachtung und Priorisierung von Transformationsschritten erfolgen. Energietechnologien, in denen konventionelle oder erneuerbare Gase eingesetzt werden, stellen dabei potenzielle Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen dar. Im Projekt wurden resultierende Mehr- bzw. Minderkosten durch die Neuinvestition in gasbasierte, anstelle von kohle- und erdölbasierten Technologien ermittelt. Die Untersuchungen wurden sowohl für aktuelle als auch in 2030 erwartete Kostenstrukturen der Energieträger und Technologien durchgeführt.

Zudem wurde zwischen resultierenden Kosten aus Akteurs- und Systemsicht unterschieden.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass speziell im Bereich der Hochtemperatur-Prozesswärme und des Individualverkehrs sehr hohe CO2-Verminderungskosten vorliegen. Der Bereich der Niedertemperaturbereitstellung weist hingegen geringe CO2-Verminderungskosten auf, teilweise ist hier sogar mit einer Kostenersparnis durch den Einsatz gasbasierter Technologien zu rechnen. Bis zum Jahr 2030 ist aufgrund sinkender Kosten für erneuerbare Gase sektorübergreifend mit einer Reduktion der CO2-Verminderungskosten zu rechnen.

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