Mit der Use Case Methodik zur erfolgreichen Demonstration

Um die Use Case Entwicklung zu unterstützen, veröffentlicht die FfE eine praktische Anwendungshilfe.

Das Projekt C/sells steuert mit großen Schritten auf seinen Projektabschluss zu. Bei vielen Partnern ist die Konzeption ihrer Tätigkeiten nahezu abgeschlossen und die Konzepte sind in der Umsetzung. Was C/sells dabei so spannend macht, ist die Vielfältigkeit der Akteure mit unterschiedlichsten Vorhaben und Anwendungsfällen, die jedoch alle gemeinsam an einer intelligenten Energieversorgung unter Nutzung neuer, digitaler Möglichkeiten arbeiten.

Essentiell für die gemeinsame Zielsetzung war und ist das Heben von Synergien: Nur eine effiziente, gute und übersichtliche Zusammenarbeit der vielen Partner führt zur besseren Nutzung von Ressourcen. Durch die einheitliche Darstellung verschiedenster Aspekte können auch Synergieeffekte besser erkannt werden. Darüber hinaus kann der Projekterfolg von C/sells über die Projektlaufzeit hinaus gewährleistet werden, wenn standardisierte Prozesse und skalierbare Musterlösungen entwickelt werden.

Hier setzt die Use Case Methodik an: Sie bietet eine Anleitung, wie die Zusammenarbeit strukturiert werden kann und auf welche Aspekte bei Konzeption und Umsetzung geachtet werden muss. Die Methodik an sich ist dabei bereits seit mehreren Jahrzehnten etabliert, wird immer weiterentwickelt und stellt im Smart Grid-Kontext einen Branchenstandard dar.

Was C/sells gezeigt hat ist: Die Komplexität der Use Case Methodik ist hoch und der Einstieg fällt nicht immer leicht. Mit den Erfahrungen aus dem Feldversuch in Altdorf und einer Vielzahl an Expertengesprächen erstellte die FfE ein "Kochrezept" zur Anwendung der Use Case Methodik und zeigt welche Ansätze hierzu verwendet werden können. Ein Beispiel hierzu ist das e³-value-Modell, welches in Abbildung 1 dargestellt ist.

 

Vereinfachtes e3 Value Modell

Abbildung 1:           Vereinfachtes e³-value-Modell des Use Case „vegane Bäckerei“

Das Kochrezept stellte einen Vorschlag dar, wie man die Thematik angehen kann. Die hier vorgestellten Modelle hatten bei der Entwicklung der Flexibilitätsplattform gute Dienste erwiesen – es gibt jedoch auch viele andere Modelle und Konzepte für die einzelnen Bausteine, die auch zielführend sein können.

Nach einer Retroperspektive des Kochrezepts wurde dieses überarbeitet und wird nun unter dem Titel: „Anwendungshilfe Use Case Methodik“ veröffentlicht. Sie soll die Use Case Methodik für laufende und auch zukünftige Projekte, greifbarer machen.

Im Downloadbereich ist die Anwendungshilfe Use Case Methodik, eine Beschreibung, wie das Kochrezept damals erstellt wurde sowie ein Poster zur Veranschaulichung zu finden. Das Poster und die Beschreibung wurden im Science Lab in Berlin vorgestellt. 

Weitere Informationen:

 

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