Zwischen Pflichtrollout und flächendeckender Digitalisierung: Wie geht es mit Smart Metering in Deutschland weiter?
Impulspapier zur aktuellen Diskussion um die Einführung eines „Smart Meter Light“ für optionale Einbaufälle
Der Smart-Meter-Rollout in Deutschland gewinnt zunehmend an Dynamik. Gleichzeitig verändern neue europäische Zielvorgaben [1] und die aktuelle politische Diskussion um ein „Smart Meter Light“ [2] die Perspektive auf die Digitalisierung der Messinfrastruktur.
Während der heutige Pflichtrollout weiter beschleunigt werden muss, rückt die Frage in den Fokus, wie auch die bislang nicht adressierten Messlokationen künftig digitalisiert werden können.
In unserem Impulspapier analysieren wir gemeinsam mit Partnern entlang der Smart-Meter-Wertschöpfungskette kurzfristig umsetzbare Maßnahmen, um den Rollout zu Beschleunigen. Zudem diskutieren wir mögliche Zielbilder für eine breitere Digitalisierung der Messinfrastruktur. Dabei werden sowohl ein erweiterter iMSys-Rollout als auch digitale Basislösungen für optionale Einbaufälle betrachtet. Abbildung 1 gibt einen Überblick über die beiden möglichen Pfade und zeigt die technischen Optionen für Pfad B mit den jeweiligen Mehrwerten und Hürden.
Das Papier liefert konkrete Maßnahmen/ Handlungsempfehlungen für Politik, Regulator und Branche und versteht sich als Beitrag zur aktuellen Debatte über die zukünftige Ausgestaltung des Smart Meterings in Deutschland. Die ausführlichen Ergebnisse des Vorhabens „Zukunftspfad Smart Metering“ werden im August 2026 in einem Whitepaper veröffentlicht.
Weitere Informationen
Literatur;
[1] Strategic Roadmap for Digitalisation and AI in the Energy Sector, EU-Commission, 03.06.2026
[2] Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung, Koalitionsausschuss der Bundesregierung, 02.07.2026