16.12.2020

Digitalisierung, Flexibilitätsmarkt und Nachtspeicherheizungen – Wie passt das zusammen?

Beitrag in der BWK – ENERGIE., Ausgabe 10/11 2020

„Wir machen aus der Nachtspeicherheizung eine Sonnenspeicherheizung“, so formulierte es Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE e.V.), anlässlich der Vorstellung des „Altdorfer Flexmarkts“ und des Besuchs des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger in Markt Altdorf am 21.02.2020. Das Projekt beschäftigt sich unter anderem mit der netzdienlichen Nutzung von Flexibilität im Verteilnetz. Als Teil des Verbundprojekts C/sells wird es durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) gefördert. In einer Vielzahl von Demonstrationsvorhaben wird dabei gezeigt, wie die flexible Energieversorgung der Zukunft insbesondere im Hinblick auf die Integration von PV-Energie aussehen kann.

Am Beispiel der FfE-Tätigkeiten rund um den „Altdorfer Flexmarkt“, den Aktivitäten der Stadtwerke München im Kontext des Projekts „Intelligente Wärme München“ sowie Analysen der Stadtwerke Augsburg wird in dieser Veröffentlichung ein Einblick in die Chancen und Herausforderungen eines digitalisierten Energiesystems gegeben.

Abbildung 1: Screenshots des FfE Flex-Atlas (www.flexibilitaetsatlas.de); links: Visualisierung der regionalisierten installierten Leistung von elektrischen Speicherheizungen je Landkreis; rechts: Flexibilitätspotenzial bei positiver Verschiebungsdauer von ¼ h; © GeoBasis-DE / BKG 2017