Energierationalität im Eigenheim

Im Zuge der Energiewende sollen in Deutschland in den Versorgungsbereichen steigende Anteile durch regenerative Energien gedeckt werden. Führend ist dabei der Bereich der Stromerzeugung mit einem stetig ansteigenden erneuerbaren Anteil von aktuell ca. 27 Prozent. Um die Ziele aus dem Energiekonzept der Bundesregierung bis 2030 bzw. 2050 zu erreichen, ist es von zentraler Bedeutung, den bisherigen Erfolg der „Stromwende“ auch im Wärmesektor zu realisieren. Hierbei spielen gerade die privaten Haushalte eine bedeutende Rolle.

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Da die Investitionen in Systeme zur Wärme- und Strombereitstellung meist langfristig ausgerichtet sind, wird die Zusammensetzung des Anlagenbestands auf lange Zeit durch heutige Entscheidungen beeinflusst. Es ist daher gerade im Hinblick auf finanzielle, politische und ökologische Gründe wichtig, dass sich optimale Systemlösungen etablieren. Diese sollten sich zukunftsfähig in bestehende Energieinfrastrukturen integrieren lassen, die Umwelt in möglichst geringem Umfang belasten und zudem noch kostengünstig für Betreiber und Gesellschaft sein.

Für den Einsatz in Wohngebäuden existiert mittlerweile eine Vielfalt an Technologien zur Strom- und Wärmebereitstellung. Vor diesem Hintergrund sollte die Evaluierung von Energiesystemen für Wohngebäude im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes erfolgen, der Investitionen, laufende Energie- und Wartungskosten, sowie Umwelteinflüsse gleichermaßen beleuchtet.

Grafik1 neuIm Projekt „Energierationalität im Eigenheim“ der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. werden diese Fragen eingehend untersucht und die Ergebnisse als Handlungsempfehlungen für Eigenheimbesitzer aufbereitet. Das geplante Projektende datiert auf den 30. Sept. 2017.