Analyse des Leerlaufstromverbrauchs und technischer Einsparpotenziale bei strombetriebenen Haushalts- und Bürogeräten

Zuletzt aktualisiert am 07.02.2017

Abstract

Im Rahmen des Verbundforschungsvorhabens wurde der Stromverbrauch elektrischer und elektronischer Haushalts- und Bürogeräte im Leerlauf detailliert untersucht. Im Fokus stand dabei die Bilanzierung des heutigen Gesamtstromverbrauchs der untersuchten Gerätegruppen – unterteilt nach den verschiedenen Betriebsmodi (Normalbetrieb, Stand-by bzw. Bereitschaftsbetrieb und Schein-Aus). Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) zeichnet für die technische Analyse der Geräte verantwortlich, die als Basis für die energetische Bilanzierung des Gerätebestands im Jahr 2004 sowie für die Ermittlung des theoretischen Einsparpotenzials durch den Einsatz verbrauchsoptimierter Komponenten diente.

Vorgehensweise und Ergebnisse

Betrachtet wurden Geräte aus den Bereichen „Unterhaltungselektronik“, Kommunikation“, „Datenverarbeitung“ sowie „Haushaltsgeräte“, wobei sich die Analyse auf diejenigen Geräte beschränkte, die aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs oder aufgrund großer Bestandszahlen als relevant für den Gesamtstromverbrauch dieses Sektors anzusehen sind.

Die Untersuchung stützte sich auf eine umfangreiche messtechnische Untersuchung heute auf dem Markt verfügbarer Geräte. Zur detaillierten Ermittlung von Einsparpotenzialen im Leerlaufbetrieb wurden die technischen Funktionseinheiten und Gerätekonfigurationen analysiert sowie Möglichkeiten zur Verminderung der festgestellten Leerlaufverluste dargestellt und bewertet.
Wesentliche Ergebnisse der Studie sind der Stromverbrauch der untersuchten Geräte, unterteilt nach Betriebszuständen sowie die theoretischen Einsparpotenziale im Stromverbrauch durch Einsatz optimierter Technologien.

Auf dieser Basis wurden verschiedenen Szenarien bis 2015 unter Berücksichtigung zukünftiger Marktentwicklungen und Gerätetechnologien betrachtet. In einem „Business-as-usual“-Szenario wurde die Entwicklung des Stromverbrauchs unter der Maßgabe berechnet, dass keine weiteren, über die bereits heute absehbaren, Maßnahmen ergriffen werden um den Stromverbrauch weiter zu reduzieren. In einem „Optimal“-Szenario wurde angenommen, dass zukünftige nur energetisch optimierte Geräte zum Einsatz kommen.

Das daraus resultierende technische Potenzial am Gesamtstromverbrauch liegt bei etwas über 7 % im Jahr 2010 bzw. 9 % im Jahr 2015.

Anhänge:
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