KEP - Kraftwerkseinsatzplanung

Im Rahmen des Projekts „KW21 - Technische Anforderungen an neue Kraftwerke im Umfeld dezentraler Stromerzeugung mit KWK-Systemen und regenerativen Energien“ wurde eine Kraftwerkseinsatzplanung entwickelt. Aus den Informationen über den Kraftwerkspark und der Verbraucherlast wird kraftwerksscharf der Einsatz in wählbarer zeitlichen ‚Auflösung berechnet werden.

Folgende Kraftwerksparameter werden berücksichtigt:

  • Betriebskosten
  • Mindest-, Höchstlast
  • Positive und negative Lastgradienten
  • Mindeststillstand- und Mindestlaufzeit
  • Verfügbarkeit und Revisionszeiten

Die Modellierung erfolgte in Matlab, die Optimierung erfolgt durch ein heuristisches Verfahren. Neben diesem Verfahren wurden weitere Optimierungsverfahren angewendet (LP, GGLP), welche aber bezüglich der Rechenzeit und der Validierung nicht überzeugten.

Der Lastgang muss mit den Angaben des Kraftwerkparks korrelieren. In der Anwendung für oben genanntes Projekt wurde als sog, Restlastgang die gesamte Verbraucherlast abzüglich der vorrangig erzeugten Leistung aus wärmegeführten oder erneuerbaren Anlagen betrachtet. Dementsprechend wurde als Kraftwerkspark nur der konventionelle Teil betrachtet, der diese Restlast decken muss.

Um die Betriebsweise von über 100 Kraftwerken eines ganzes Jahres darstellen und interpretieren zu können, wurde ein so genannter „Lastgangbetrachter“ entwickelt. Dieser ermöglicht die Darstellung einzelner Tage, gruppiert nach Kraftwerkstyp oder nach Lastgangart (Restlast, Windlast, etc.). Per Mausklick kann zwischen verschiedenen Varianten oder Simulationsjahren gewechselt werden. Interessante Tage können über eine Sortierung nach unterschiedlichen Kriterien (Lastgradienten, Minimal-, Maximallast etc.) ausgewählt werden.

 

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