Bidirektionales Lademanagement (BDL) – Intelligentes Zusammenspiel von Elektrofahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Energiesystem

190718 iNext Vehicle2Grid States A001 w loresIm Forschungsprojekt „Bidirektionales Lademanagement – BDL“ soll ein ganzheitliches, nutzerorientiertes Angebot zur Integration von bidirektionalen Elektrofahrzeugen in das Energiesystem entwickelt und erprobt werden. Das intelligente Zusammenspiel von Elektrofahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Energiesystem trägt dazu bei, dass sowohl die Netzstabilität und Versorgungssicherheit erhöht wird und gleichzeitig möglichst viel erneuerbare Energie genutzt werden kann. Im Rahmen des Projekts werden hierzu unterschiedliche Anwendungsfälle identifiziert, bewertet und demonstriert. Nach der Entwicklungsphase ist in 2020 ein umfassender Pilotbetrieb mit 50 rückspeisefähigen BMW i3s geplant, um den Kundennutzen und die Wertigkeit der Technologie zu demonstrieren.

Die FfE in BDL

Die FfE beschäftigt sich im Rahmen von BDL schwerpunktmäßig mit diesen Forschungsfragen:

  • Use Cases für bidirektionale Elektrofahrzeuge
  • Simulation der Netzbelastungen im Verteilnetz mit GridSim
  • Simulation der Systemrückwirkungen mit ISAaR
  • Messkonzept und Datenauswertung des Feldversuchs
  • Integration weiterer Partner durch das FfE-Verbundprojekt

Neben der FfE e.V. und FfE GmbH (FfE) sind die Partner BMW Group (Konsortialführer), KOSTAL Industrie Elektrik GmbH, TenneT TSO GmbH, Bayernwerk Netz GmbH, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Passau beteiligt.

 

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Die Projektstruktur

Das Forschungsprojekt gliedert sich in sieben Teilprojekte (TP) deren Zusammenspiel in der folgenden Abbildung dargestellt ist.

 

Projektstruktur

 

Die FfE übernimmt die Leitung des TP 3. Im Rahmen dieses Teilprojekts sollen zunächst die Rahmenbedingungen für bidirektionales Laden erforscht, Use Cases identifiziert und die mögliche Geschäftsmodelle abgeleitet und bewertet werden. Ebenso werden im Rahmen von TP 3 unterschiedliche Simulationen zur Bewertung der Netz- und Systemrückwirkungen durch das KIT und die FfE durchgeführt. Ein weiterer Fokus des TP liegt auf dem Themenfeld Regulatorik, welches federführend durch die Schweizer Legal bearbeitet wird. Abschließend werden auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Das FfE-Verbundprojekt

Eine besondere Komponente bringt die FfE durch das „FfE-Verbundprojekt“ ein. In diesem sind eine Vielzahl von Stakeholder aus der Energiewirtschaft und Industrie in das Forschungsprojekt eingebunden. Dies ermöglicht einen Erfahrungsaustausch, die Beschleunigung der Standardisierungsarbeiten und das Herausarbeiten von Lösungen die in der Breite akzeptiert sind.

Förderung und Projektpartner

Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (Förderkennzeichen: 01MV18004F).

Folgende Partner unterstützen durch das Verbundprojekt sowohl finanziell als auch mit Daten oder individuellen, praxisnahen Erfahrungen die Forschungsarbeiten der FfE.

 BMWI Förderlogo

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Über das Förderprojekt Bidirektionales Lademanagment – BDL:

Das Innovationsprojekt "Bidirektionales Lademanagement –BDL" verfolgt die Zielsetzung ein ganzheitliches, nutzerorientiertes Angebot für die Integration von Elektrofahrzeugen in das Energiesystem in Deutschland zu entwickeln und zu erproben.

Rückspeisefähige Elektrofahrzeuge werden netzdienlich mit erneuerbaren Energien aus dem Stromnetz geladen und bieten gleichzeitig stabilisierende Netzdienstleistungen an.

Dafür ist neben entsprechenden nutzerfreundlichen technologischen Lösungen ein intelligentes Zusammenspiel von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Stromnetzen notwendig. Die interdisziplinären Projektpartner aus der Automobilbranche, der Energiewirtschaft und der Wissenschaft erarbeiten hierfür holistische Lösungen.

Neben dem Konsortialführer BMW Group sind die Partner KOSTAL Industrie Elektrik GmbH, TenneT TSO GmbH, Bayernwerk Netz GmbH, Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE), Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Passau beteiligt.

Das Innovationsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Träger des auf drei Jahre angelegten Pilotprojekts ist das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR).

 

Weitere Informationen:

 

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