Analysezentrum Elektromobilität (AZE)

Zuletzt aktualisiert am 05.02.2017

Zukünftige Mobilität sichern. Jetzt!

Zielsetzung

logo_aze_1480px_pptElektrostraßenfahrzeuge (ESF) werden national und international zunehmend von Politik und Öffentlichkeit wahrgenommen. Für eine nachhaltige und rasche Etablierung der Elektromobilität bedarf es neben den Aktivitäten seitens der Automobil Hersteller auch wissenschaftlicher Forschung, die die ESF-Entwicklung parallel und flankierend vorantreibt. Hierfür ist der Aufbau einer leistungsfähigen Test-Infrastruktur unerlässlich, weshalb die FfE ihre bestehenden Testeinrichtungen für Fahrzeuge und Batterien zu einem Analysezentrum für Elektromobilität (AZE) erweitert.

Das AZE ermöglicht sowohl die Vermessung von Komponenten auf dem Prüfstand als auch von Einzelfahrzeugen im Fahrbetrieb (On-Road).

Zweck des AZE ist eine herstellerneutrale, energetische und technische Bewertung aktueller Fahrzeugkonzepte und Batterietechnologien.

Vorgehen

Der Aufbau des AZE lässt sich in 3 Bereiche aufteilen:

  • Erweiterung der Mess- und Prüfstandstechnik
  • Parameter und Life-Cycle-Tests an Traktionsbatterien auf dem Prüfstand
  • On-Road- und Prüfstandsmessungen an Einzelfahrzeugen

Die FfE betreibt seit mehr als 15 Jahren drei Prüfstände für Traktionsbatterien, die sowohl in öffentlichen als auch in privat geförderten Forschungsvorhaben genutzt werden. Im ersten Projektabschnitt wird die Prüfinfrastruktur erweitert. In diesem Kontext wird ein weiterer, leistungsfähiger Prüfstand installiert und die Räumlichkeiten entsprechend baulich adaptiert. Ergänzt werden die Maßnahmen durch die Anschaffung moderner Messsysteme, die auch mobil in den Fahrzeugen eingesetzt werden können.

Nachfolgend werden in einem Technologievergleich zwei ausgewählte Traktionsbatteriesysteme auf dem Prüfstand detailliert vermessen und mit Blick auf Nutzungsgrade und Leistungsergiebigkeit untersucht.

Erste Fahrzeugmessungen werden an einem Hybrid-Pkw durchgeführt. Dieses bietet die Möglichkeit, Messungen verschiedener Betriebsmodi und – durch Aufrüstung zum Plug-In- Hybrid – Fahrzeugkonfigurationen an einem Fahrzeug durchführen zu können. Im Gegensatz zu Messungen an verschiedenen Fahrzeugen können die gewonnenen Ergebnisse hierdurch unmittelbar verglichen werden.

Nach dem Aufbau des AZE sollen weitere Projekte durchgeführt werden, die das Potenzial des AZE nutzen. Es sind Projekte aus folgenden Bereichen geplant:

  • Entwicklung und Test von Vehicle to Grid-Konzepten
  • Ladezustandserfassung für Batterien
  • Zertifizierung der Energieeffizienz und der CO2-Emissionen verschiedener Fahrzeuge und Ladekonzepte.

Förderung und Projektpartner

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert (Förderkennzeichen: 03KP202), mit Unterstützung der Projektpartner E.ON Energie AG, Stadtwerke München GmbH sowie der Hans und Klementia Langmatz Stiftung.

 

Auftraggeber: BMWi, E.ON AG, SWM, Langmatzstiftung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einverstanden