Energieverbrauchsanalyse in einer Ziegelei

Energieverbrauchsanalyse und Ermittlung von Einsparpotenzialen in einer Ziegelei

Zuletzt aktualisiert am 05.02.2017

Projektbeschreibung

Die Ziegelproduktion erfolgt parallel in zwei Werkteilen, sie ist vollständig automatisiert und läuft, abgesehen von den Betriebsferien ohne Unterbrechung. Die wichtigsten Prozessschritte sind Aufbereitung, Trocknen, Brennen im Tunnelofen sowie Schleifen und Verpacken. Obwohl diese Prozessschritte für beide Werksteilen identisch sind, unterscheiden sich die Anlagen hinsichtlich Beladungs- und der Beheizungsart. In Werk I werden die Brennwagen mit einer Schicht Ziegel, in Werk II in mehreren Schichten übereinander beladen. Die Beheizung der Öfen erfolgt in Werk I mit Erdgas, in Werk II mit Erdgas und Heizöl S.

Der monatlichen Energieverbrauch des Betriebs in Höhe von rund 11 GWh teilt sich auf zu 64 % Erdgas, 24 % Heizöl S, 10 % elektrische Energie und knapp 2 % Dieselkraftstoff für den Fuhrpark. Durch kurzzeitiges Abschalten von größeren Antrieben kann die zu bezahlende Leistung reduziert und so eine jährliche Einsparung von rund 12.000 DM erzielt werden. Weitere Einsparungen an elektrischer Energie sind durch den Einsatz elektronischer Vorschaltgeräte bei den Leuchtstofflampen,

 

sowie durch eine kontrollierte Frischluftzufuhr bei der Klimaanlage eines Schaltraumes möglich. Durch Verbrennungsluft-Vorwärmung um 50 Kelvin errechnet sich eine jährliche Kostenersparnis von ca. 29.000 DM. Durch eine weitere Maßnahme, die Einhausung der Rücklaufstrecke vom Trockner, vermindern sich die Wärmeverluste der Ziegel. Pro 10 Kelvin vermiedene Abkühlung der Ziegel können jährlich ca. 10.000 DM bei den Erdgaskosten eingespart werden.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einverstanden