Abschlussworkshop AP 6.3 – Die FfE sagt Danke für vier tolle Jahre C/sells in Ostbayern

Am 14. Dezember 2020 fand der Abschlussworkshop der C/sells Arbeitspakete 6.3.1 sowie 6.3.2 als Webkonferenz statt. Es war eine Gelegenheit für die Teilnehmer, die letzten Projektergebnisse vorzustellen, die gemeinsame Arbeit Revue passieren zu lassen und auch Abschied zu nehmen.

Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch warf Simon Köppl einen Blick zurück auf die Anfänge von C/sells und die besonders ereignisreiche Antragsphase. Außerdem rief er den Teilnehmern wichtige Meilensteine, wie den Ministerdialog in Bayern – die bis dato größte C/sells Veranstaltung – ins Gedächtnis. Mit dem anschließenden Fachvortrag wurde es nochmal richtig technisch. Thomas Sippenauer von der OTH Regensburg stellte in seinem Beitrag Ergebnisse der Analyse von Mittelspannungsnetzen vor, wo er speziell im ländlichen Gebiet Kapazitätsengpässe ausmachen konnte, wenn sich PV-Ausbau und die Durchdringung mit E-Fahrzeugen so erfüllen, wie prognostiziert.

Der folgende Programmpunkt war der Erinnerung gewidmet. Nach dem Motto „Räumlich getrennt, aber in C/sells vereint“ durften die Teilnehmer für ein virtuelles Abschlussfoto posieren, wobei sich nur in der richtigen Anordnung der Video-Streams das Projektlogo ergab. Zusätzlich konnten die Projektpartner auf einem digitalen Whiteboard ihre persönlichen Highlights aus vier Jahren Projektlaufzeit festhalten, bevor es in die Kaffeepause ging.

 

Csells Abschlussworkshop

Abbildung 1: Virtuelles Gruppenfoto vor C/sells Hintergrund

Elisabeth Springmann eröffnete mit ihrem Vortrag über die geplante Kopplung der zwei FlexPlattformen Altdorfer Flexmarkt und comax die zweite Programmhälfte. Die Kopplung soll den Pool an verfügbaren Flex-Optionen für die Übertragungsnetzbetreiber vergrößern und gleichzeitig neue Märkte für kleinere Flex-Optionen erschließen. Zusätzlich wurden die einzelnen Schritte von der Berechnung des Flex-Bedarfs sowie des Flex-Angebots über den Matchingprozess bis zum Abruf an einem konkreten Beispiel aufgezeigt und damit die erfolgreiche Netzengpassvermeidung durch ALF demonstriert. Im Anschluss präsentierte die FfE GmbH ihre zentralen Forschungsinhalte, bevor Melanie Peschel von Smart Grids BW mit ihren Erkenntnissen aus den Partizipationszellen den fachlichen Teil der Veranstaltung beendete.

Zum Abschluss zogen die Partner von Bayernwerk, SWM und SWA eine sehr positive Bilanz, denn sie konnten aus der Projektarbeit vieles für ihre Unternehmen, aber auch für sie ganz persönlich mitnehmen. Auch Simon Köppl erinnerte bei dieser Gelegenheit an das gemeinsam Erreichte und bedankte sich im Namen der FfE bei allen Projektpartnern für die hervorragende Zusammenarbeit. Die Arbeitspakete 6.3 sind damit geschafft, auf dem Weg in die Energiezukunft bleibt allerdings noch viel zu tun!

 

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