Netzdienlicher Handel als Element des zellulären Energiesystems am Beispiel des Altdorfer Flexmarkts (ALF)

Konferenzbeitrag am 14.2.2019 im Rahmen der 11. Internationalen Energiewirtschaftstagung an der TU Wien (IEWT) 2019

Vorgetragen am 14.02.2019

Auf Grundlage von beschriebenen Marktmechanismen, welche im Rahmen des Projekts C/sells für ein zelluläres Energiesystem entwickelt werden, erläutert das Paper die Wertversprechen von Flex-Plattformen für den netzdienlichen Handel von Flexibilität. Diese stellen Netzbetreibern ein zukünftiges Werkzeug für marktbasiertes Engpassmanagement zur Verfügung. Hierzu werden die Funktionen des C/sells Flex-Plattform Konzepts sowie die Interaktionen der beteiligten Akteure vorgestellt. Über die grundlegenden Prozesse im Flex-Plattform-Konzept gibt nachfolgende Abbildung 1 einen Überblick. Hierbei sind verschiedene Prozesse dargestellt: die der Flex-Plattform selbst (dunkelblau), deren Zusammenspiel untereinander und die als technische Schnittstellen (hellblau) bezeichnete Prozesse, die außerhalb der Flex-Plattform ablaufen.

 

Ueberblick zum Aufbau und den Prozessen des Csells Flex Plattform Konzeptes

Abbildung 1: Überblick zum Aufbau und den Prozessen des C/sells-Flex-Plattform-Konzeptes

Im Speziellen werden in dem Beitrag die Charakteristika des Altdorfer Flexmarkts (ALF) als Implementierung der FfE des Flex-Plattform Konzepts detailliert beschrieben. Auf Basis der Systemlandschaft (vgl. Abbildung 2) werden spezifische Prozessschritte erläutert und auf die Schwerpunkte bei der Umsetzung von ALF eingegangen. Hierzu gehört neben dem einfachen Marktzugang von Kleinanlagen die Integration in die durch intelligente Messsysteme bereitgestellte Infrastruktur. In der Zusammenfassung werden die Inhalte im energiewirtschaftlichen Kontext verortet und ein Ausblick auf die weitere Umsetzung gegeben.

 

Systemlandschaft des Altdorfer Flexmarktes

Abbildung 2: Systemlandschaft des Altdorfer Flexmarktes

Der Konferenzbeitrag ist in Zusammenarbeit mit den C/sells-Kollegen Nico Lehmann, Emil Kraft (Karlsruher Institut für Technologie) und Nikolai Klempp (Universität Stuttgart, IER) entstanden.

 

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