Mit innovativen studentischen Ideen die Digitalisierung des Energiesystems nachhaltig gestalten

Vortrag und Workshopleitung von Simon Köppl beim Seminar "Kreative Klimapolitik und Transformationsprozesse" der Studienstiftung des Deutschen Volkes am 23.4.2018 in Possenhofen

Vorgetragen am 26.04.2018

Der Transformationspfad der Energieversorgung hin zu einem regenerativen Energiesystem ist nicht nur eine der größten aktuellen Herausforderungen, sondern wird auch die kommenden Generationen beschäftigen. Engagierte Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes beschäftigten sich mit diesem Thema im Rahmen eines Wochenendseminars am 23.4.2018 sehr intensiv.

Den Track "Digitalisierung des Energiesystems" begleitete dabei Simon Köppl als Teil der C/sells-Regionalkoordination Bayern mit verschiedenen Vorträgen und der Durchführung des Workshops.

Nach einem "Crashkurs Energiesystem – Stromnetze und Energiemärkte" und einem Vortrag über das Projekt C/sells diskutieren die Studenten unter der Moderation von Simon Köppl die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit und welche Auswirkungen eine fortschreitende Digitalisierung auf die Nachhaltigkeit des Energiesystems hat. Die am stärksten diskutierten Aspekte waren dabei regionalisierte Märkte und Flexibilitätsplattformen, wie sie in C/sells entwickelt werden. Eine Design Thinking Session stellte anschließend verschiedene Akteure der Transformation in den Vordergrund und widmete sich ersten Lösungsansätzen.

 

KlimaseminarAbbildung: Kreative Methoden in den Workshops

 

Zum Abschluss erarbeiteten die Studenten konkrete Umsetzungsideen und Projektvorschläge, um die Digitalisierung des Energiesystems in nachhaltige Bahnen zu lenken. Die Workshop-Teilnehmer fassten die Erkenntnisse des Tages in drei Punkten zusammen:

  • Für eine wirkungsvolle Klimapolitik muss die Energieeffizienz stark forciert werden. Ohne Einsparungen sind die Klimaziele nicht zu schaffen.
  • Viele spannende, potenzielle nachhaltige Dienstleistungen und Strukturen, die auf dem Weg zur erneuerbaren Energiezukunft notwendig sind, werden erst durch die Digitalisierung möglich: Smart Grids, Smart Market, Sharing Konzepte, … Vorsicht vor Rebound-Effekten!
  • Für diese Konzepte sind Daten, z. B. von Prosumern oder aus den Stromnetzen, notwendig. Hier brauchen wir zukunftsfähige Digitalisierungspolitik, die das komplexe Themenfeld erfasst und vorausschauend handelt (z. B. Datenschutz, Privatsphäre,…).

Die Teilnehmer des Workshops und der Moderator waren sich einig: Die Digitalisierung ist eine große Chance auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft, muss aber politisch und gesellschaftlich gesteuert werden!

 

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