Digitalisierte Netzinfrastruktur als Teil eines nachhaltigen, resilienten Energiesystems

Vorgetragen am 29.11.2017

Im Zuge der Energiewende wird die Stromerzeugungsseite zunehmend auf erneuerbare Energien umgestellt. Gleichzeitig entwickelt sich der Verbraucher selbst zu einem Stromproduzenten und tritt als Prosumer auf. Die Digitalisierung spielt dabei eine entscheidende Rolle dabei, das Stromnetz flexibel zu gestalten, indem eine voll vernetzte Energie-Infrastruktur geschaffen wird. Wie nachhaltig eine solche Vernetzung ist und welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben, war Teil der VÖW-Herbstakademie vom 4. bis 8. Oktober 2017 in Berlin. Simon Köppl präsentierte mit einem Vortrag und einem Poster ausgewählte Ergebnisse des Verbundvorhabens C/sells, bei dem sich die FfE u. a. mit folgenden Fragestellungen beschäftigt:

  • Welche Eigenschaften muss ein zukünftiges, nachhaltiges und resilientes Energiesystem und damit auch die zugehörige Netzinfrastruktur aufweisen?
  • Inwiefern begünstigt eine digitalisierte Netzinfrastruktur die Transformation zu einem nachhaltigen, resilienten Energiesystem?
  • Wie kann die Ausgestaltung der Digitalisierung der Stromnetze gesteuert werden, um die Chancen einer digitalisierten Netzinfrastruktur hervorzuheben und Risiken zu minimieren?

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich unter http://www.nachhaltige-digitalisierung.de/news/article/das-war-die-herbstakademie-2017-digitalisierung-im-gruenen.html.

 

Fragestellungen VÖW

 Abbildung 1: Fragestellungen des Workshops zur nachhaltigen Digitalisierung