Der Nutzen von Flexibilität im Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage (engl. Konferenzbeitrag)

Vorgetragen am 24.03.2017

Durch den zunehmenden Ausbau volatiler Erneuerbarer Energien nicht nur in Deutschland sondern auch im europäischen Ausland steigt auch der Bedarf an Flexibilität beständig. In dem Konferenzbeitrag „The Value of flexibility and the effect of an integrated European Intraday-Market” wurde der Zusammenhang zwischen Prognosefehlern der Windeinspeisung und der Nachfrage nach Flexibilität im Energiesystem in den fünf europäischen Ländern Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark und Frankreich untersucht.

 

Influencing Factors

Abbildung: The value of flexibility in the interplay between supply and demand

Diese Länder wurden bezüglich ihrer geographischen Lage als Nachbarländer und der charakteristischen Eigenschaften ihrer jeweiligen Stromerzeugungssysteme ausgewählt und einander gegenübergestellt. Außerdem wurde in einem weiteren Schritt der Einfluss einer „theoretischen vollständigen Marktkopplung“ untersucht. Letztere Analyse zeigt, dass eine solche Art der Marktkopplung zu einer signifikanten Reduktion des Bedarfs  an Flexibilität zum Ausgleich der Prognosefehler führt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden im Rahmen der 13. International Conference on the European Energy Market (EEM) in Porto, Portugal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Untersuchungen wurden im Rahmen der Projekte „PiVO - Tanken im Smart Grid“ (Förderkennzeichen: 16SNI005B) und „MOS – Merit-Order der Energiespeichererung im Jahr 2030“ (Förderkennzeichen: 03ESP110A) durchgeführt.

Das vollständige Konferenzpaper kann über den Link http://ieeexplore.ieee.org/document/7521195/?reload=true heruntergeladen werden.