Ladesteuerung von Elektrofahrzeugen und deren Einfluss auf betriebsbedingte Emissionen

Vortrag im Rahmen der 10. Internationalen Energiewirtschaftstagung der TU Wien

Vorgetragen am 15.02.2017

Im Zuge der Energiewende erfolgt eine Umgestaltung der deutschen Energieversorgung mit dem Ziel, die Treibhausgas- (THG) Emissionen bis 2050 um 80 bis 95 % (gegenüber dem Basisjahr 1990) zu senken. Dieses Ziel kann nur dann erreicht werden, wenn eine Emissionsminderung in allen Verbrauchssektoren konsequent umgesetzt wird.

Im Verkehrssektor setzt die Bundesregierung dabei zunehmend auf Elektrofahrzeuge. Die spezifischen CO2-Emissionen dieser Fahrzeuge hängen maßgeblich von der Zusammensetzung der Stromerzeuger ab, die zum Zeitpunkt des Ladevorgangs Strom bereitstellen. Ziel des vorliegenden Papiers ist es, den Einfluss verschiedener Ladestrategien auf die spezifischen Emissionen des geladenen Stroms abzuleiten und diese einander gegenüberzustellen.


Die Untersuchungen zeigen, dass die gezielte Optimierung der Ladezeitpunkte erst dann einen großen Einfluss auf die spezifischen Emissionen des „getankten“ Stroms hat, wenn der Anteil volatiler Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung und damit die Varianz der spezifischen Emissionen in der Stromerzeugung zunimmt. So ist im Jahr 2030 durch eine Optimierung der Ladezeitpunkte eine Reduktion der spezifischen Emissionen um 26 % erzielbar.

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