ATZ Fachkonferenz - Netzintegration der Elektromobilität

Vorgetragen am 07.06.2016

Tagungsbeiträge von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner und Florian Samweber auf der ATZ-Fachtagung vom 30.5.2016 bis 1.6.2016

Die Forderungen der Klimaschutzkonferenz in Paris nach CO2-neutraler und emissionsfreier Mobilität setzt eine Stromerzeugung aus regenerativen Energien voraus. Diese unterliegt jedoch den Schwankungen der Natur und ist damit nicht stabil. Die Elektrofahrzeuge von morgen können mit ihren stromnetzrelevanten Eigenschaften als steuerbare Stromverbraucher und Stromspeicher zur Stabilisierung künftiger Stromnetze beitragen. Ein Durchbruch der Elektromobilität ist dann zu erwarten, wenn Produkt und Infrastruktur perfekt zusammenspielen.

Vor diesem Hintergrund diskutierten mehr als 100 Fachleute auf der internationalen ATZ-Fachkonferenz zum Thema "Netzintegration der Elektromobilität" vom 30. Mai bis 1. Juni 2016 über die Zukunft der Elektromobilität, regenerativer Stromerzeugung und intelligenter Netzsteuerung.

ATZlive bietet Vertretern der Automobilindustrie, der Energieversorger, der Datendienste und der Politik ein neues nationales und internationales Gesprächsforum an, um die Herausforderungen und mögliche Lösungswege gemeinsam zu erarbeiten.

Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft hat durch zahlreiche Projekte und Dissertationen eine langjährige Erfahrung im Bereich der Elektromobilität und berichtete in zwei Vorträgen über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich.

 

Ulrich Wagner300 "Es ist zunehmend wichtig, Elektrofahrzeuge als flexible Verbraucher mit erzeugungsgerechten Ladestrategien und ggf. auch als Spitzenleistungsspeicher (vehicle to grid) einzuplanen; so können sie zukünftig einen wesentlichen Beitrag für die verstärkte Nutzung und die Netzintegration erneuerbarer Energien leisten."  

"Energie- und Verkehrssystem wachsen zusammen", Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, FfE e.V. und TU München,
© ATZlive/Claudia Lommel

 

Florian Samweber300

"The necessary extensive reconstruction of the grid infrastructure is a technical challenge. Its realisation is caught in the field of tension between the economical and sociopolitical framework." Under the heading "Merit Order Network-Expansion 2030 - MONA 2030", a comparison of measures and technologies for grid optimization is currently carried out, especially concerning the increased feed-in of renewable energies and the additional existence of new loads (such as electric vehicles) in the transmission and distribution grids."

"Grid optimization through electric vehicles in a cross-sytem comparison", Florian Samweber, FfE e.V.,
© ATZlive/Claudia Lommel

 

Die Tagungsbeiträge stehen am Seitenende zum Download bereit.

 
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