Zusammenspiel regenerativer und konventioneller Stromerzeugung


Vortrag und Tagungsbeitrag von Tobias Schmid auf der Berliner Energiekonferenz, 4. bis 5. Mai 2011

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland verläuft überaus erfolgreich. Für fast alle Energieträger übersteigen die zugebauten Leistungen die noch vor einigen Jahren prognostizierten Werte.

Dadurch verändern sich die Anforderungen an den konventionellen Kraftwerkspark grundlegend und mit hoher Geschwindigkeit. Der Bedarf an Grundlastkraftwerken sinkt, der Bedarf an Spitzenlastkraftwerken steigt. Der konventionelle Kraftwerkspark soll, obwohl im Mittel halb so viele konventionelle Kraftwerke am Netz sind, eine höhere Dynamik aufweisen. Um konventionelle Kraftwerke erfolgreich in das System der Stromversorgung einzubinden, wird ein hohes Maß an Flexibilität gefordert.

Bei einer regional aufgelösten Betrachtung wird deutlich, dass in unterschiedlichen Regionen unterschiedlichste Anforderungen an die Stromversorgung bestehen. Darum wurde im Rahmen des Projekts EnEff:Stadt – Chancen und Risiken von KWK im Rahmen des IEKP ein Regionenmodell entwickelt. Das Regionenmodell umfasst den Strom- und Wärmeverbrauch nach Sektoren sowie die konventionelle und regenerative Stromerzeugung auf Gemeindeebene. Auch die zukünftige Entwicklung der Erneuerbaren Energien ist abgebildet.

Die Integration konventioneller Kraftwerke in ein Stromversorgungssystem mit einem hohen Anteil Erneuerbarer Energien wird am Beispiel einer Modellregion untersucht. Es wird gezeigt, dass durch den flexibleren Betrieb der KWK-Anlagen eine bessere Integration der Kraftwerke in das Stromversorgungssystem möglich ist. Die Flexibilisierung der KWK-Anlage wird durch den Einsatz eines thermischen Speichers realisiert.

 

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Ansprechpartner: Dipl.-Phys. Tobias Schmid

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