Energiespeicherung mit Haushaltsgeräten - Potenziale, Hemmnisse und Kosten verschiedener Möglichkeiten

Vorgetragen am 16.09.2010

Vortrag von Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier und Dipl.Wi.-Ing. Serafin von Roon, TU Berlin, Hermann-Rietschel-Institut, 14. September 2010

In der Industrie wird Demand Side Management (DSM) seit vielen Jahren durchgeführt. In Privathaushalten wird zukünftig die wirtschaftliche Einbindung von z.B. Kühlgeräten und Waschmaschinen mit geringer Leistung in ein DSM-System begünstigt, und zwar durch den technischen Fortschritt (Mikroprozessoren), standardisierte Datenübertragungsverfahren sowie durch den weiter steigenden Anteil fluktuierender Einspeiser wie Photovoltaik oder Windkraft.

In dem Vortrag werden Methoden vorgestellt, mit denen die Anzahl der Geräte für ein definiertes Szenariojahr, die Höhe und die zeitliche Flexibilität der Bereitstellung von Reserveleistung und die DSM-Integrationskosten abgeschätzt werden können. Daraus lassen sich Potenziale, Hemmnisse und die Wirtschaftlichkeit für verschiedene Geräte ableiten. Die Methodik wird an einfachen Beispielen erläutert, und es werden die in Privathaushalten eingesetzten Geräte miteinander verglichen. Dabei stellt sich u.a. heraus, dass kältetechnische Geräte die größten Potenziale besitzen.

 

Weiter zum Vortrag pdf_button

 

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier, Dipl.Wi.-Ing. Serafin von Roon

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einverstanden