Bewertung von netzoptimierenden Maßnahmen im deutschen Übertragungsnetz unter Verwendung von Open Source Netzdaten

Veröffentlichung im "Journal of Physics: Conference Series"

Veröffentlicht am 13.03.2018

Der Ausbau der Kapazitäten im deutschen Übertragungsnetz ist eine Voraussetzung für die weitere Integration erneuerbarer Energien in den Stromsektor. In dem Paper werden die Netzoptimierenden Maßnahmen "Freileitungsmonitoring", "Power-to-Heat in Fernwärmenetzen" und "Demand Response in der Industrie" bewertet und mit dem konventionellen Netzausbau für das Jahr 2030 verglichen. Zunächst wird der methodische Ansatz des Simulationsmodells vorgestellt und eine detaillierte Beschreibung der Netzmodellierung sowie der verwendeten Netzdaten, die zum Teil Open-Source-Plattformen entstammen, gegeben. Des Weiteren wird erläutert, wie sich durch den Einsatz von Netzoptimierenden Maßnahmen die Kosten für die Reduzierung von Einspeisemanagement und Redispatch reduzieren lassen und wie sich diese gegenüber den Investitionskosten der Maßnahmen verhalten. Die Simulationen zeigen, dass der klassische Netzausbau kosteneffizienter ist und dass die Potentiale zur Netzentlastung bei den alternativen Maßnahmen begrenzt sind.

Abbildung

Abbildung: Schematische Darstellung der Simulationssequenz zur Bewertung von Netzoptimierenden Maßnahmen

Die Untersuchungen entstanden im Rahmen des Projektes MONA 2030.

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