Die zirkuläre Energiewirtschaft - Potenziale der Kreislaufwirtschaft in der Windkraft

Beitrag von Anika Regett und Nikolas Köppel in der et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Ausgabe 07/2016

Veröffentlicht am 31.08.2016

Unter Kreislaufwirtschaft wird ein wirtschaftliches System mit geschlossenen Stoffkreisläufen verstanden. Bezogen auf die Energiewirtschaft bedeutet dies in erster Linie die Bereitstellung von Energie aus erneuerbaren Quellen. Ein erneuerbares Energiesystem geht jedoch wiederum mit einem Bedarf an möglicherweise kritischen Rohstoffen einher. Daher stellt sich weiterführend die Frage, inwiefern durch zirkuläre Ansätze der Kreislaufwirtschaft die Rohstoffkritikalität von Energietechnologien gesenkt werden kann.

Neben Potenzialen zur Ressourcenschonung kann der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zudem mit wirtschaftlichen Potenzialen, z.B. Kostensenkungen oder neuen Geschäftsmodellen, einhergehen. Zur Identifikation der Potenziale einer solchen „zirkulären Energiewirtschaft“ bedarf es daher einer systematischen Identifikation und Bewertung möglicher Synergien zwischen Kreislauf- und Energiewirtschaft. Im vorliegenden et-Artikel (siehe Download) wird anhand von Neodym in Permanentmagneten in Windenergieanlagen ein mögliches Vorgehen beispielhaft aufgezeigt und potenzielle zirkuläre Ansätze diskutiert.

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