Wärmepumpe versus Solarthermie

Veröffentlicht am 16.08.2016

Veröffentlichung von Jochen Conrad und Roger Corradini in der BWK, Ausgabe 06/2016

Zunehmende regenerative Anteile im Strommix lassen Wärmepumpen aus ökologischer Sicht immer attraktiver erscheinen. Wie aber stellen sich die CO2-Emissionen im Vergleich zu solarthermischen Systemen dar? Die ersten Ergebnisse des Projekts der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) ermöglichen durch die Berücksichtigung einer Sektorkopplung systemrelevante Bewertungen der untersuchten Technologien anhand einfacher Diagramme.

Die Emissionen von Wärmepumpen-Systemen werden mit denen einer Gasheizung inklusive solarthermischer Heizungsunterstützung verglichen. Hierdurch soll der solarthermisch substituierte Endenergieanteil 1) (kurz: SSE-Anteil) bestimmt werden, der in Kombination mit der Gasheizung identisch hohe CO2-äquivalente Emissionen verursacht wie ein Wärmepumpen-System. Diese Parität der Emissionen wird für unterschiedlich hohe Anteile an erneuerbaren Energien im Strommix ermittelt.

 

621 Waermepumpe versus Solarthermie

Abbildung: Parität der Emissionen für Bestandsgebäude

 

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