Energiebilanz für Deutschland

Kumulierter Energieaufwand und CO2-Emissionen nach dem Verbrauchskonzept

Veröffentlichung von Wolfgang Mauch, Jonas Lindner und Anika Regett in der BWK, Ausgabe 7, Juli 2014

Durch die Veröffentlichung des 5. IPCC-Sachstandsberichts sind die Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie die Verantwortung für Emissionen und Ressourcenverbrauch wieder verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung gerückt. Politische Reduktionsziele einzelner Länder, wie sie zum Beispiel im Kyoto-Protokoll festgelegt sind, werden jeweils auf Grundlage der nationalen Bilanzen aufgestellt. Diese berücksichtigen aber nur den im Inland verursachten Primärenergieverbrauch sowie das im Inland ausgestoßene CO2 und werden entstehungsseitig für ein definiertes Territorium bestimmt. Durch den zunehmenden internationalen Warenverkehr steigt jedoch der Anteil des Energieverbrauchs für die Herstellung von Außenhandelsgütern.

Daher wurden im Rahmen dieser Studie der kumulierte Energieaufwand und die kumulierten CO2 Emissionen der deutschen Außenhandelsgüter bilanziert. So konnte eine Energiebilanz für Deutschland nach dem Verbrauchskonzept aufgestellt werden, die den Energieverbrauch dem eigentlichen Verursacher zuschreibt.

Nettoimport CO2 2012 500

Abbildung 1:  Nettoimport von CO2-Emissionen infolge des deutschen Außenhandels mit ausgewählten Handelspartnern im Jahr 2012

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