Wärmespeicher – Mehr Freiheitsgrade für KWK

Veröffentlicht am 15.06.2011

Abstract

Mit dem starken Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien treten zukünftig verstärkt Situationen auf, in denen die regenerative Erzeugung den Strombedarf vollständig deckt oder teilweise sogar übersteigt. Teilweise müssen dann die sogenannten Must-Run-Anlagen abgeregelt werden. Bevorzugt sollten unter diesen die fossil gefeuerten KWK-Anlagen zuerst abgeschaltet werden. Dies führt allerdings dazu, dass die Ausnutzungsdauer sinkt und sich damit die Wirtschaftlichkeit der KWK-Anlagen verschlechtert. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist die Kombination von Wärmespeichern und KWK-Anlagen zu einem "flexiblen KWK-System". Dadurch kann die Wärme- und Stromerzeugung in gewissen Grenzen entkoppelt werden.

Die Möglichkeiten, die sich aus einer Flexibilisierung der Betriebsweise von KWK ergeben, sind Forschungsgegenstand des laufenden Projektes "EnEff:Stadt – Chancen und Risiken von KWK im politischen Umfeld".

Restlast_2010_und_2030_550

Abbildung:  Restlast und Erzeugungsgänge der 9ten Woche für das Jahr 2010 (links) und 2030 (rechts)

 

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Förderung und Projektpartner

Die Ergebnisse dieses Fachartikels stammen aus dem Projekt "EnEff:Stadt – Chancen und Risiken von KWK im politischen Umfeld". Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unter dem Förderkennzeichen 0327832A gefördert und von den Projektpartnern SWM GmbH und EWE AG unterstützt.

Anhänge:
Zugriff auf URL (/download/Publikationen/379_Waermespeicher_KWK/20110615_Waermespeicher_KWK.pdf)Kurzbericht0 kB
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