Flexibilität nutzen: Strom speichern mit Kraft-Wärme-Kopplung

Veröffentlicht am 20.05.2011

Veröffentlichung von Michael Beer in der e.21 – energie für morgen, Ausgabe 2, April 2011

Im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) werden Ziele für die Stromerzeugung aus umweltfreundlichen regenerativen Technologien und KWK definiert. Der bislang erfolgte Zuwachs an Erzeugungsleistung zeigt, dass die angestrebten Ziele für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren höchstwahrscheinlich erreicht oder übererfüllt werden. Stundenweise wird durch die Erneuerbaren sogar eine höhere Leistung bereitgestellt werden, als die Verbraucher benötigen.

Zukünftig kommen durch diese Entwicklung große Herausforderungen auf den konventionellen Kraftwerkspark zu. Weniger Kraftwerke – im Mittel die Hälfte der heutigen Leistung – müssen eine höhere Dynamik im noch zu deckenden Restlastgang ausgleichen. Die Möglichkeit, durch Wärmespeicher die Bereitstellung von Strom und Wärme zu entkoppeln und dadurch den Betrieb flexibler zu gestalten, bietet eine besondere Chance für KWK-Anlagen.

Der Artikel stellt dar, welchen Beitrag KWK-Anlagen in Verbindung mit Wärmespeichern zukünftig leisten können.

 

Zur Hauptseite des Projekts EnEff:Stadt.