Demand Side Management in Haushalten

Veröffentlicht am 10.02.2010

Analyse des praktischen Potenzials zur Bereitstellung von Reserveleistung

(Beitrag im Tagungsband des 11. Symposiums Energieinnovation, EnInnov2010, 10.-12.02.2010, Graz)


Im Rahmen des Projektes "Windenergie - Ausgleich der Prognosefehler" werden die Potenziale, Hemmnisse und Kosten verschiedener Möglichkeiten zur Bereitstellung von Reserveleistung zum Ausgleich von Prognosefehlern bei Windkraftanlagen untersucht. Eine Möglichkeit zur Bereitstellung dieser Reserveleistung könnte sich durch Demand Side Management (DSM) von Geräten in Haushalten eröffnen. Die Einbindung von Haushaltsgeräten in ein DSM-System wird durch den technischen Fortschritt, standardisierte Datenübertragungsverfahren und die Verbreitung von Mikroprozessoren begünstigt. Wegen der geringen Leistungen der schaltbaren Geräte werden im Haushaltssektor trotz der hohen Stückzahlen bislang keine DSM-Maßnahmen durchgeführt.

Das über den mehrstufigen Prozess quantitativer Abschätzungen ermittelte praktische Potenzial beispielsweise für Spülmaschinen mit 41 MW positiver Leistungsreserve im Jahr 2020 erscheint geringer als häufig in der Literatur ausgewiesen. Dennoch können Haushaltsgeräte zur Bereitstellung von Reserveleistung beitragen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die erhöhte Flexibilität i. d. R. einen erhöhten Energieverbrauch und somit auch zusätzliche Kosten mit sich bringt.

 

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Autoren: Dipl.Wi.-Ing. Serafin von Roon, Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier, Dipl.-Phys. Malte Huck

 

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