Hybridisierung in der Formel 1

Veröffentlicht am 11.12.2009

(Veröffentlichung von Lorenz Köll, Tomás Mezger und Thomas Rasilier in der "et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen" - Ausgabe 11/2009)

Immer noch ist ein großer Teil der CO2-Emissionen in Deutschland auf den motorisierten Individualverkehr zurückzuführen. Um diese Emissionen wirksam zu reduzieren, müssen Fahrzeuge energieeffizienter werden. Viele Neuerungen in der Automobilindustrie wurden im Bereich des Motorsports entwickelt. Die Formel 1 setzte in dem Zusammenhang zentrale Impulse, die Energieeffizienz der Fahrzeuge zu erhöhen.

Seit 2009 ist in der Formel 1 das Kinetic Energy Recovery System (KERS) erlaubt, welches ermöglicht, einen Teil der kinetischen Energie beim Bremsen zurückzugewinnen. Hierbei gibt es elektrische (Generator/Motor und Batterie) sowie mechanische (Schwungradspeicher) Systeme.

Im vorliegenden Artikel werden die Energieeinsparpotenziale in der Formel 1 durch Batterie- und Schwungradspeicher untersucht. Daneben werden Maßnahmen diskutiert, den Kraftstoffverbrauch weiter zu reduzieren, etwa durch Freigabe aller Antriebskonzepte. Dies geschieht im Hinblick darauf, durch Effizienzsteigerungen in der Formel 1 und einen schnellen Technologietransfer auf Serienfahrzeuge einen Beitrag zur automobilen umweltschonenden Zukunft zu leisten.

 

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Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Lorenz Köll, Dipl.-Ing. Tomás Mezger, Dipl.-Ing. Thomas Rasilier