Verminderungskosten als Instrument zur Ermittlung von wirtschaftlichen CO2-Einsparpotenzialen

Veröffentlicht am 29.06.2009

(Veröffentlicht von Dipl.-Ing. Michael Beer, Dipl.-Phys. Roger Corradini, Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner in Energiewirtschaftliche Tagesfragen 58. Jg. (2008) Heft 7. Essen, 2008)

Im Hinblick auf die CO2-Vermeidungspotenziale ist für die Wirtschaft Kosteneffizienz von größter Bedeutung. Die für die Förderung innovativer und/oder CO2-sparender Technologien notwendigen Ausgaben der nächsten Jahre und Jahrzehnte sind aufgrund der angespannten Situation der Haushalte begrenzt. Sie können entweder für die politisch gewünschten Energiekonzepte oder nach ökologischen und ökonomisch gewichteten Kriterien vorgesehen werden. Hierbei sollte der bereits heute erreichte Status-Quo Grundlage der Beurteilung sein.

Im Paper wird eine neu entwickelte Methodik der „dynamischen Verminderungskosten“ vorgestellt. Diese umfasst neben einer betriebswirtschaftlichen Wirtschaftlichkeitsrechnung eine Projektion der jeweiligen betrachteten Maßnahmen auf das Gesamtenergiesystem. Dadurch

  • ist eine Potenzialbetrachtung implizit enthalten,
  • wird berücksichtigt, dass Maßnahmen je nach Referenz unterschiedlich wirtschaftlich sind,
  • können erstmals auch vorgezogene Effizienzmaßnahmen bewertet werden, und
  • es ist möglich, Maßnahmen zur CO2-Reduzierung in unterschiedlichen Bereichen miteinander zu vergleichen.

 

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Ansprechspartner: Dipl.-Ing. Michael Beer, Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier

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