CO2-Verminderungspotenzial bei Ausbau der Photovoltaik

Veröffentlicht am 29.06.2009

(Veröffentlicht von Dipl.-Ing. Michael Beer, Dipl.-Phys. Roger Corradini und Dipl.-Ing. Gilbert Vogler in Energiewirtschaftliche Tagesfragen 59. Jg. (2009) Heft 4. Essen, 2009)

Photovoltaik wird in Deutschland durch das EEG stark gefördert. Angesichts begrenzter Ausbaupotenziale bei den anderen Erneuerbaren Energien, speziell bei Wasserkraft, aber auch Onshore-Windenergie, Geothermie oder Biomasse, erscheint ein großes technisches Wachstumspotenzial für Photovoltaik auf den ersten Blick plausibel. Viele Standorte in Deutschland erreichen eine ausreichend hohe Anzahl an Sonnenstunden, um aus technischer Sicht einen Beitrag zur Bedarfsdeckung leisten zu können.

Mit Hilfe der   im Projekt „CO2-Verminderungspotenziale in Deutschland“ entwickelten und in den Energiewirtschaftliche Tagesfragen veröffentlichten Methodik der dynamischen Verminderungskosten kann überprüft werden, wie sich das Potenzial für einen weiteren Ausbau der Photovoltaik aus betriebswirtschaftlicher Sicht darstellt. Dieser Ansatz trägt dem Umstand Rechnung, dass nur diejenigen Maßnahmen auch tatsächlich realisiert werden, die sich aus Betreibersicht monetär lohnen.

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