Leuchtturm Kloster St. Ottilien

Veröffentlicht am 17.06.2009

(Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch in: EuroHeat&Power Heft 1-2/2008)

Die energetische Sanierung einschließlich der Modernisierung der Energieversorgung des Klosterdorfs St. Ottilien mit Schule, Exerzitienhaus und Kloster führen zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 80 %.

Um das Potenzial zur Effizienzsteigerung und zur Nutzung regenerativer Energien festzustellen, wurden das Kloster, die Gebäude des zugehörigen Klosterdorfs und die Energieversorgung nach einer Ortsbegehung analysiert, energetisch bewertet und es wurde anhand des Dämmstandards der aktuelle Energieverbrauch berechnet. Durch Maßnahmen, wie Dämmung der Dächer, Fassaden und Kellerdecken sowie Austausch der Fenster wurde ein Einsparpotenzial von ca. 40 % ermittelt, wodurch ca. 540 t CO2 – Emissionen jährlich vermieden werden könnten. Als Übergangslösung sind im Bereich der Anlagentechnik bereits durch eine Ertüchtigung der Regelungstechnik Energie-Einsparungen von ca. 30 % möglich. Eine gemeinsame Energiezentrale mit der Installation eines Nahwärmenetzes erweist sich als sinnvoll, da mit einer Hackschnitzelanlage heimische Energieträger aus dem Eigenanbau genutzt und rd. 80 % des Ölbedarfs substituiert werden können. Den Spitzenbedarf können die alten Kessel decken.

 

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Ansprechpartner: Dipl.-Ing.Thomas Gobmaier

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