Technische Anforderungen an neue Kraftwerke im Umfeld dezentraler Stromerzeugung

Veröffentlicht am 07.05.2009

(Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Steck in: Technische Anforderungen an neue Kraftwerke im Umfeld dezentraler Stromerzeugung. Tagungsband Enlnnov 08 10. Symposium Energieinnovation Energiewende am 13.-15. Februar 2008 an der TU in Graz, Österreich)

Die vermehrte Netzeinspeisung aus verteilten, regenerativen Quellen wie der Windenergie führt in Zukunft dazu, dass der vom konventionellen Kraftwerkspark zu deckende Lastgang nicht mehr allein durch die Verbraucherlast, sondern wesentlich vom Windangebot bestimmt wird.

Wie stark sich unter diesen Rahmenbedingungen die technischen Anforderungen an neue Kraftwerke ändern, ist Untersuchungsgegenstand des KW21-Projektes E3. Der zusätzliche Reserveleistungsbedarf infolge der steigenden Windenergieeinspeisung erfordert es, die dynamischen Anforderungen an konventionelle thermische Kraftwerke zu erhöhen, um die Sicherheit der allgemeinen Stromversorgung beizubehalten. Regelfähigkeit, Leistungsgradienten und Anfahrverhalten eines Kraftwerkes stehen bei der Planung anderen Größen, wie Wirkungsgrad und Kosten, gegenüber.

Um diese Punkte beurteilen zu können, wurden im Rahmen dieses Teilprojekt Modelle entworfen, welche die zukünftigen Lastgänge der regenerativen Energiequellen sowie der Stromnachfrage abbilden. Weiterhin wurde ein Instrument zur Kraftwerkeinsatzplanung entwickelt, mit dessen Hilfe die zukünftigen Betriebsbedingungen des Kraftwerkparks bestimmt werden können.

Die Ergebnisse zeigen, welche Anforderungen an die zukünftige Kraftwerksgeneration durch die veränderten Rahmenbedingungen gestellt werden und welche Kraftwerkseigenschaften von erhöhtem Interesse sein werden.

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