Rückwirkungen der KWK-Erzeugung auf den Kraftwerkspark - Arbeits- und Leistungsbetrachtung

Veröffentlicht am 09.04.2009

(Veröffentlichung von Serafin von Roon und Michael Beer in: EuroHeat&Power Heft 5, 2008)

Die Bereitstellung von Strom und Wärme mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) weist im Vergleich zur getrennten Erzeugung einen hohen Nutzungsgrad auf. Ein Ersatz ungekoppelter Erzeugung durch KWK kann somit zur Ressourcenschonung und zu verminderten CO2-Emissionen beitragen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung im Integrierten Energie- und Klimapaket das Ziel zur Verdopplung der Stromerzeugung aus KWK bis 2020 auf 25 % der gesamten Stromerzeugung vorgegeben.

Neben den Effizienzvorteilen stellt sich die Frage, welche Rückwirkungen die KWK-Erzeugung auf den Kraftwerkspark hat. Eine aussagekräftige Analyse ist nur auf Basis von Lastgängen mit möglichst hoher zeitlicher Auflösung möglich. Ziel der Untersuchung war es, den elektrischen Gesamtlastgang und den KWK-Lastgang zu modellieren. Die Untersuchung wurde auf der Datenbasis für das Jahr 2005 vorgenommen.

Im vorliegenden Artikel wird sowohl eine Arbeits- auch Leistungsbetrachtung durchgeführt. Hierdurch sind energiewirtschaftliche Aussagen über die Verdrängung konventioneller Erzeugung durch KWK-Erzeugung möglich.

 

Ansprechpartner: Dipl. Wi.-Ing. Serafin von Roon, Dipl.-Ing. M. Beer

 

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