Digitaler Netzanschluss – Schnittstelle zwischen Gebäude und Stromnetz neu gedacht

Beitrag in der et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen im Juni 2021

Veröffentlicht am 12.07.2021

Im Zuge der Elektrifizierung kommen perspektivisch eine Großzahl an zusätzlichen elektrischen Verbrauchern und Erzeugern hinzu – insbesondere auf der untersten Netzebene bei den Haushalten in Form von Elektrofahrzeugen und Wärmepumpen. Um deren Integration in das Energiesystem zu bewältigen, bedarf es bereits heute der Entwicklung und Erprobung möglicher Konzepte sowie der Anpassung von Rahmenbedingungen.

Ein geeignetes Konzept ist der im Artikel vorgestellte digitale Netzanschluss. Dieser bildet die Schnittstelle zwischen dem Netzbetreiber und einem Energiemanagementsystem eines Gebäudes bzw. einer Liegenschaft. Damit wird ermöglicht, dass sich zum einen die Komplexität für den Netzbetreiber reduziert, da anstelle der Steuerung von Einzelanlagen ein aggregierendes Element angesprochen werden kann. Zum anderen kann das Energiemanagementsystem die angebundenen Anlagen so orchestrieren, dass sowohl den Belangen des Netzbetreibers als auch denen der Kunden, wie z. B. Wärme- oder Mobilitätsbedürfnisse, Rechnung getragen wird.

Neben dem DiNA-Konzept zeigt der Artikel auf, welche Ertüchtigungen es für eine zukunftsfähige Energieinfrastruktur bedarf, welche Rolle dabei der partizipativen Netzführung zukommt und greift dabei die im Feldversuch des Projekts C/sells erlangten Erkenntnisse auf.

 

 Systemlandschaft des digitalen Netzanschlusses

 Abbildung: Systemlandschaft des Digitalen Netzanschlusses (DiNA)

 

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