Verdrängungsmix durch Kraft-Wärme-Kopplung

Die 2005 von der FfE entwickelte Methodik (CO2-Einsparung durch KWK in Deutschland) zur Bestimmung eines Verdrängungsmixes für Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ermöglicht die Bestimmung der durch KWK verminderten CO2-Emissionen gegenüber einer ungekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung. Die Methodik wurde im Rahmen verschiedener Projekte weiterentwickelt (z.B. EDUARD). Als Eingangsparameter wird der energieträgerspezifische Jahreslastgang des Kraftwerksparks in Deutschland und der Jahreslastgang der zu bewertenden KWK-Stromerzeugung benötigt. Der Kraftwerkseinsatz wird ausschließlich aus öffentlich verfügbaren Daten, wie die vertikale Netzlast oder den Mittwochsbilanzen modelliert. Falls der KWK-Lastgang nicht bekannt ist, kann dieser beispielsweise nach der FfE-Methodik KWK-Lastgang (KWK-Lastgang) synthetisiert werden.

Das Tool KWK-Verdrängungsmix basiert auf einfachen Regeln, die der Idee der Merit Order unter der Einhaltung der technischen Machbarkeit gerecht werden.

Mit Hilfe des Tools KWK-Verdrängungsmix kann für einen bekannten Kraftwerkspark und Verbraucherlastgang die Verdrängung durch eine vermehrte KWK-Stromerzeugung bestimmt werden.

 

Eingangs- und Ausgangsparameter des Tools KWK-Verdrängungsmix

 

 

Beispiel für einen Verdrängungsmix: Kraftwerkspark 2005, zusätzliche KWK-Stromerzeugung 10 TWh

 

 

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