Regionale Unterschiede von Protestbewegungen – Beiträge aus dem Projekt MONA 2030 und C/sells beim DVGW-Kongess zur Akzeptanzschaffung

Stuttgart 21, Berlins Flughafen oder die Stromtrasse SüdOstLink – die Schaffung von Akzeptanz gilt bereits in der frühen Planungsphase als essentieller Bestandteil für Großprojekte. Der zweitägige Kongress „Akzeptanz infrastruktureller Großprojekte“ des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) am 14. & 15. Januar ermöglichte einen Erfahrungsaustausch über Erfolgsfaktoren sowie einen lösungsorientierten Umgang mit (unvorhersehbaren) Hindernissen. Neben theoretischen Hintergründen zum Akzeptanzbildungsprozess in Großprojekten, Kommunikationsinstrumenten der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Rolle von Führungskräften bei der Steuerung des Projektteams wurden praktische Erfahrungen aus konkreten Projekten geteilt.

Von Seiten der FfE präsentierte Daniela Wohlschlager stellvertretend für den ehemaligen Projektleiter Dr. Florian Samweber Ergebnisse zu Akzeptanzanalysen im Zuge des Projektes MONA 2030 (Laufzeit 2014-2017). Dabei wurden regionale Unterschiede von Protestbewegungen gegen die Stromtrassen Süd- und SüdOstLink untersucht. Analog zu Praxiserfahrungen weiterer Referenten gehen auch aus MONA 2030 die frühe Information der (betroffenen) Öffentlichkeit, ein transparenter Planungsprozess sowie Vertrauensbildung als Voraussetzungen für Akzeptanzschaffung hervor. Um den Teilnehmern zudem einen Einblick in die Rolle der Akzeptanz in dezentralen Projekten zu ermöglichen, wurden als abschließender Teil der Präsentation die Tätigkeiten zur aktiven Bürgerbeteiligung im Zuge des C/sells-Projektes Altdorfer Flexmarkt (ALF) vorgestellt.

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Foto: © DVGW Kongress GmbH

 

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