Regionalisierung der erneuerbaren Energien für den Netzentwicklungsplan 2030

Die FfE hat die Regionalisierung der erneuerbaren Energien für den Netzentwicklungsplan 2030 (Version v2019) durchgeführt.

Der Bericht beschreibt die kleinräumige Verteilung der installierten Leistung von Windenergie- (WEA) und Photovoltaikanlagen (PVA). Die Entwicklung der installierten Kapazität in den drei Szenarien A, B und C entsprechen den Werten der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) von 15. Juni 2019.

Der Bestand an WEA wird standortscharf erfasst. Die Datenbasis bilden die Anlagenregister der BNetzA, der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), der Landesämter, Energieatlanten und OpenStreetMap. Die kurzfristige Entwicklung folgt den Rückmeldungen der Verteilnetzbetreiber und den bereits genehmigten WEA. Die kleinräumige Verteilung der Bundeslandmantelzahlen erfolgt zunächst innerhalb der bereits ausgewiesenen Flächen für WEA, später unter Berücksichtigung von Tabuflächen basierend auf einer Weißflächenanalyse.

Windenergieanlagen 2030 installierte Leistung nach Szenario B

Abbildung: Windenergieanlagen 2030, installierte Leistung nach Szenario "B"

PVA werden in zwei Anlagentypen unterschieden: Gebäude-PVA und Freiflächen-PVA.

Gebäude-PVA werden anhand der Adresse geokodiert und mit Informationen über die Gebäudenutzung wie zum Beispiel Wohngebäude oder landwirtschaftliches Gebäude verknüpft. Das Potenzial von Dachflächen wird auf der Grundlage von statistischen Daten, Geodaten und Analysen von Solardachkatastern bestimmt. Das Zubaumodell berücksichtigt die historische Entwicklung und das regionale Dachflächenpotenzial

Das Potenzial für Freiflächen-PVA entlang von Verkehrswegen wird unter Berücksichtigung weiterer Ausschlusskriterien wie Schutzgebiete und Waldgebiete berechnet. In einigen Bundesländern werden auch die benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete erfasst. Die Mantelzahlen auf Bundeslandebene ergeben sich aus den Ergebnissen der vergangenen Ausschreibungsrunden. Die kleinräumige Verteilung erfolgt über einen Freiflächenindex der die verfügbare Fläche und das Ertragspotenzial kombiniert.

Schließlich werden die Ergebnisse als Heatmaps dargestellt. Dies ermöglicht einen schnellen visuellen Vergleich verschiedener Szenarien. Für die Übertragungsnetzbetreiber wurden zusätzlich die Leistungen je Postleitzahl berechnet und tabellarisch übermittelt.

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