C/sells: Halbzeitbilanz des UAP 6.3.1. "Flexibilitätsanreize Ostbayern"

Mit mehr als 25 Experten aus 11 verschiedenen Partnerunternehmen fand das vierte Statustreffen des UAP 6.3.1 an der Forschungsstelle für Energiewirtschaft am 4.12.2018 pünktlich zur kurz bevorstehenden Projekthalbzeit statt.

"Was haben wir schon alles erreicht?" und "Was müssen wir noch schaffen?". Diesen beiden Fragestellungen widmete sich Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch als Gastgeber des Statustreffens in seinem Eingangsplädoyer. Der Blick zurück zeigt vor allem den aufwendig aber absolut notwendigen Austausch innerhalb von C/sells und zwischen den SINTEG-Regionen.

Gruppenfoto

Für die zweite Halbzeit steht die Demonstration der entwickelten Konzepte im Fokus, wobei gleichzeitig darauf zu achten ist, die fundierten Ergebnisse der Fachwelt und Politikern zugänglich zu machen. Passend hierzu wurde von Daniel Haas (Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e. V.) die Frage beantwortet, wie in Altdorf der Sprung von der Sozialforschung zur Probandenakquise zu schaffen ist.

Im Anschluss stellten Andreas Zeiselmair und Thomas Estermann (beide FfE e. V.) den aktuellen Stand der Demonstrationszelle "Altdorf und Umgebung" vor und benannten die wichtigsten Baustellen für die zeitnahe Umsetzung der Konzepte. In einem interaktiven Beitrag stellte Frederik Obinger (TenneT TSO GmbH) die Motivation und Hintergründe einer Flexibilitätsplattform auf Übertragungsnetzebene vor.

Eine weitere Demonstrationszelle im UAP 6.3.1 ist die Zelle "Cham und Umgebung". Hier wurden unter der Leitung von Thomas Sippenauer (OTH Regensburg) die aktuellen Herausforderungen und ersten Umsetzungserfolge durch die Partner in Vertretung durch Franz Zollner (Landkreis Cham) und Klaus Nagl (Consolinno Energy GmbH) vorgestellt. "Welchen Wert hat Flexibilität an verschiedenen Märkten?" und "Wie erfolgt die Bewertung von Geschäftsmodellen?".

Diesen Fragen widmete sich der Beitrag von Christa Dufter und Timo Kern (beide FfE GmbH). Welche energiepolitischen Themen im Kontext der Digitalisierung derzeit beim bayerischen Wirtschaftsministerium auf der Agenda stehen, wurde durch Stefan Raab (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) vorgestellt.

Zum Abschluss wurde von Simon Köppl (FfE e. V.) nochmals auf die Relevanz der Use-Case-Methodik sowie die Anwendung des hierfür entwickelten Kochrezeptes sowie auf den anstehenden Ministerdialog Bayern verwiesen.

 

 

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