Nur im Stromsektor kommt der Anteil regenerativer Energien voran

Veröffentlicht am 16.05.2018

Der Anteil an regenerativer Stromerzeugung in Deutschland steigt weiter an. Im Zeitraum von 2014 bis 2017 erhöhte sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromnachfrage energetisch gesehen von 27,4 % auf 36,2 % bei in etwa konstant bleibendem Strombedarf (vgl. Abbildung).

Die Zielvorgaben im Monitoringbericht der Energiewende (BMWi) erscheinen bei linearer Fortschreibung dieses Trends der vergangenen vier Jahre für den Anteil regenerativer Energien am Bruttostromverbrauch erreichbar.

Selbst wenn in den kommenden Jahren weitere Elektrofahrzeuge an das Stromnetz angeschlossen werden, können die bis zum Jahr 2030 angestrebten 50 % regenerative Energien am Stromverbrauch erreicht werden.

Endenergie DE 2014 2017

Abbildung 1: Endenergieverbrauch in Deutschland 2014 - 2017 und Anteil regenerativer Energien in den Sektoren Wärme, Strom und Verkehr

Deutlich weniger positiv stellt sich die Situation im Wärme- und Verkehrssektor dar. Der Anteil regenerativer Wärmeerzeugung stagniert weiter auf deutlich geringem Niveau von 12 - 13 %. Noch geringer und sogar leicht rückläufig ist der regenerative Anteil im Verkehrssektor. Auch für das Jahr 2017 kann zusammenfassend festgestellt werden, dass sich die Energiewende in Deutschland weiterhin auf eine Stromwende beschränkt.

Während der Endenergieverbrauch im Stromsektor in der gleichen Größenordnung liegt wie der des Verkehrssektors, wird für die Wärmeversorgung ähnlich viel Energie verbraucht wie für die beiden anderen Sektoren zusammen. Der "Wärmewende" kommt daher eine besondere Schlüsselrolle für das Gelingen einer ganzheitlichen Energiewende zu.

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