MONA 2030 - Viertes Expertentreffen der Projektpartner in Augsburg

Veröffentlicht am 28.04.2016

Im Projekt MONA 2030 (Merit Order Netz-Ausbau 2030) soll ein ganzheitlicher, systemübergreifender Vergleich von Maßnahmen zur Netzoptimierung, speziell im Hinblick auf die Einspeisung hoher Anteile erneuerbarer Energien in die Übertragungs- und Verteilnetze, als Grundlage für eine robuste Netzplanung durchgeführt werden.

Nach der Hälfte der Projektlaufzeit wurden am 19. und 20. April im vierten Workshop des Lenkungskreises die aktuellen Ergebnisse, energiewirtschaftliche Herausforderungen und das weitere Vorgehen im Projekt vorgestellt. Auf Einladung der Stadtwerke Augsburg fand der Workshop in den Räumlichkeiten der SWA statt.

Neben den MONA-Szenarien und den Basisdaten wurden hauptsächlich die verschiedenen Netzoptimierenden Maßnahmen (NoM) im Übertragungs- und Verteilnetz diskutiert. Die fünf finalen MONA-Szenarien spannen mit ihrer Vielzahl an Schlüsselfaktoren einen breiten Szenario-Trichter auf. Es konnte festgestellt werden, dass das Potenzial von NoM stark durch die Entwicklung des regulatorischen Rahmens sowie den resultierenden Einflussmöglichkeiten der Akteure bestimmt wird.

MONA Expertentreffen Augsburg2016

Abbildung: Experten der beteiligten Unternehmen und Projektbearbeiter der Forschungsstelle für Energiewirtschaft beim vierten Treffen im Hauptsitz der Stadtwerke Augsburg

Außerdem wurden zahlreiche NoM wie z. B. regelbare Ortsnetztransformatoren, Freileitungsmonitoring oder der Einsatz von Quartierspeichern mit den beteiligten Netzbetreiber diskutiert, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Simulationen mit den Praxiserfahrungen zu validieren. Mithilfe der MONA-Basisdaten, z. B. standardisierte Netzdaten und regionale aufgelöste Lastgänge, kann nun in den nächsten Monaten eine fundierte Analyse der NoM erfolgen und anschließend klare Handlungsempfehlungen gegeben werden.

Das Projekt MONA 2030 wird im Rahmen der Förderinitiative Stromnetze der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Ergebnisse werden im Zeitraum vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2017 erarbeitet. Für die Verbindung der wissenschaftlichen Erkenntnisse mit der Praxis wird das Projekt von einem Beirat aus 16 Unternehmen aus Energieversorgung und Industrie unterstützt und begleitet.

 

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