Elektromobilität in Kombination mit dezentralen privaten Photovoltaikanlagen

Wie sieht die Elektromobilität der Zukunft in privaten Haushalten mit einer eigenen Photovoltaikanlage aus? Um unter anderem diese Frage zu klären, wurden am vergangenen Freitag (12. Juli 2013) von Wirtschaftsminister Martin Zeil drei Förderbescheide für Forschungsvorhaben in der Modellkommune für Elektromobilität in Garmisch-Partenkirchen überreicht. Eines der hier vorgestellten Projekte ist das gemeinsame Vorhaben der Audi AG, der TUM sowie der FfE mit dem Titel „Sun2car@GAP“. Hinter dem Titel Sun2car@GAP verbirgt sich ein Projekt, das die künftigen Anforderungen an die Elektromobilität in privaten Haushalten mit eigener Stromerzeugung aus Photovoltaik näher beleuchtet.

Im Zuge der Energiewende in Deutschland steigt die Zahl der privaten Photovoltaikanlagen kontinuierlich an. Auf Grund von möglichen Problemen im Stromnetz – sowie der erreichten Netzparität von Photovoltaikanlagen bei privaten Haushalten – rückt das Thema Eigenverbrauch mehr und mehr in das Blickfeld der Besitzer solcher Anlagen. Durch Elektrofahrzeuge könnte der Anteil des selbst verbrauchten Photovoltaikstroms über das heutige Niveau hinaus erhöht werden. Zusätzlich sinkt der individuelle CO2-Ausstoss der Nutzer vor Ort.

Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft untersucht in diesem Forschungsprojekt schwerpunktmäßig die drei folgenden Aspekte:

  • Erhöhung des solaren Anteils in der Fahrenergie der Elektrofahrzeuge durch situatives gesteuertes Laden und Einbindung von stationären Batteriespeichern
  • Bestimmung der Rückwirkungen solcher Kombinationen auf das Stromnetz
  • Betrachtung einer möglichen Verwendung von Second Life Batterien als stationärer Batteriespeicher

In dem bis Ende 2014 laufenden Projekt werden verschiedene Veröffentlichungen verfasst, über die wir Sie natürlich auf der Webseite der FfE informieren werden.

Darüber hinaus ist die FfE in der Modellkommune e-GAP mit dem Projekt „Smart Grid“ aktiv.

Elektrofahrzeug, wie es im Feldversuch in GAP zum Einsatz kommen wirdAbbildung 1:  Audi A1 e-tron mit FfE-Logo, wie er im Feldversuch zum Einsatz kommen wird

 

Vorstellung e-tron auf der Pressekonferenz in Garmisch PartenkirchenAbbildung 2: Prof. Mauch (Geschäftsführer der FfE, links im Bild), Martin Zeil (Bayerischer Wirtschaftsminister, rechts im Bild) und Vertreter von Audi mit dem Audi A1 e-tron 


Zu dem Projekt „Sun2car@GAP“ hat Audi in seinem Blog weitere Informationen veröffentlicht:

http://blog.audi.de/2013/07/12/mit-sonnenkraft-durchs-alpenvorland/

Ein Video zu der Pressekonferenz in der Modellkommune Garmisch Partenkirchen ist unter der folgenden Adresse zu finden:

http://www.sat1bayern.de/news/20130712/garmisch-wird-elektro-modellkommune/

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einverstanden