Pressenotiz zur Tagung: Stromversorgung des 21. Jahrhunderts

Veröffentlicht am 23.04.2009

Strom – unverzichtbarer Effizienz-Motor für Ressourcenschonung und Klimaschutz

2009_Tagungsposter500Die Stromversorgung des 21. Jahrhunderts wird von einer Vielzahl technischer, demographischer, ökonomischer sowie nationaler und internationaler politischer Rahmenbedingungen bestimmt. Strom ist die Schlüsselenergie für eine Vielzahl alltäglicher und innovativer Anwendungen und wird zukünftig noch weiter an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig steht Strom in vielen Anwendungen in direkter Konkurrenz zu anderen Energieträgern wie zum Beispiel Erdgas oder Heizöl für die Raumheizung. In anderen Bereichen ist Strom praktisch nicht ersetzbar (Licht, Kleingeräte, Informations- und Kommunikationstechnik, Galvanik etc.). Neue umweltschonende Techniken, wie Elektrostraßenfahrzeuge oder Wärmepumpen werden tendenziell zur einer Erhöhung des Stromverbrauchs führen, wobei gleichzeitig durch Effizienzsteigerungsmaßnahmen in den Kraftwerken und den Einsatz erneuerbarer Energien ein Rückgang des Primärenergieverbrauchs für die Stromerzeugung möglich ist.

In den nächsten 20 Jahren müssen allein in Deutschland ca. 40 GWel Kraftwerksleistung (rund ein Drittel) erneuert werden. Dies ist eine beispiellose Herausforderung und gleichzeitig die Chance, effizienzoptimierte Anlagen und Strukturen in der Stromerzeugung und –verteilung aufzubauen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass durch erhebliche Widerstände gegen Kraftwerksneubauten die vielzitierte „Stromlücke“ mittelfristig zur Realität wird.

Auf der Tagung sprechen Akteure aus allen Bereichen, die die zukünftige Entwicklung der Stromversorgung des 21. Jahrhunderts mitgestalten: Experten zu innovativen Techniken der Stromanwendung und –erzeugung sowie Vertreter aus Politik und Medien und werden aktuelle Trends und Perspektiven darstellen.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden Erfahrungen und Erwartungen aus dem wichtigen Bereich der Energie- und Klimapolitik-Beratung erörtert. Nur eine international und über viele Legislaturperioden angelegte Politik auf allen Ebenen und in allen Ressorts mit klar definierten, widerspruchsfreien und realistischen Zielen wird in der Lage sein, gangbare und akzeptierte Wege zur Ressourcenschonung und Klimaschutz aufzuzeigen. Teilnehmer aus allen beteiligten Kreisen werden über dieses Thema sicherlich kontrovers diskutieren.

Heute können die Weichen für eine noch effizientere und klimafreundlichere Stromerzeugung und –anwendung neu gestellt werden. Nehmen wir diese Herausforderung an!

Die Fachtagung findet am 29. und 30. April 2009 im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in der Residenz München statt. Eingeladen sind Experten aus Industrie, Energiewirtschaft und Politik, wie auch interessierte Personen aus anderen Fachbereichen.

Weitere Information zur Tagung, die von Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. München in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der TU München ausgerichtet wird erhalten Sie unter www.ffe.de/fachtagung2009


Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, TUM, FfE e.V., 089-289-283-13, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch, FfE e.V.,089-15 81 21-11, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dipl.-Phys. Roger Corradini, FfE e.V., 089- 15 81 21-29, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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