| Energienutzungsplan |
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Steigende Energiepreise sind die Ursache für erhöhte Energiekosten. Ebenso bewirken immer deutlicher zu Tage tretende regionale und weltweite Klimaveränderungen allmählich ein Umdenken in Politik und Bevölkerung. Um künftigen Versorgungsengpässen entgegen zu wirken, rücken Alternative Versorgungskonzepte immer mehr in den Vordergrund. Für eine optimale Anpassung der Energieversorgung auf die Ansprüche und Anforderungen der Einzelnen ist die Erstellung eines detaillierten Energienutzungsplanes erforderlich. Benefit eines Energienutzungsplans:
Der Energienutzungsplan bezeichnet eine Strategie von der Datenerfassung über die Erarbeitung bis zur Umsetzung verschiedener Maßnahmen mit dem Ziel, eine nachhaltige Energieversorgung zu realisieren. Er besteht aus folgenden drei Bearbeitungsschritten:
Die zu untersuchenden Objekte reichen von einzelnen Einfamilienhäusern über Industrieanlagen (Energieberatung) bis hin zu ganzen Quartieren in Gemeinden und Städten. Darüber hinaus können auch Energienutzungspläne für ganze Regionen erstellt werden. Überwiegend wird der Begriff „Energienutzungsplan“ jedoch mit der Erstellung eines Energiekonzeptes für Gemeinden und Städte in Verbindung gebracht (siehe hierzu auch Projekt „Energiebedarfsprognose für die Stadt München“). Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE e.V.) und ihre Tochtergesellschaft Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE GmbH) haben bereits jahrelange Erfahrungen bei der Erstellung von Energienutzungsplänen bzw. Energiekonzepten (Link zur Internetseite der FfE GmbH). Zahlreiche Projekte können somit als Grundlage für weitere Untersuchungen verwendet werden und ermöglichen eine optimale und zeitsparende Umsetzung der Konzepte. Die drei Bearbeitungsschritte können nur in oben genannter Reihenfolge bearbeitet werden. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten für die Erstellung einer aussagekräftigen IST-Zustandsanalyse an. Jedoch führen die Varianten erst in Kombination zu einer Darstellung des aktuellen Energiebedarfs und der vorhandenen Energiebereitstellung. Im Einzelnen sind dies folgende Erhebungsmethoden:
Nach Feststellung der Verbrauchsschwerpunkte kann damit begonnen werden, einzelne Maßnahmen zur ökonomisch und ökologisch sinnvollen Versorgung der Objekte zu erarbeiten. Dies kann von der Einzelversorgung über dezentrale Systeme bis hin zur Vernetzung mehrerer Verbraucher reichen. Um eine nachhaltige Versorgung zu gewährleisten, liegt bei der Ermittlung der einzelnen Konzepte das Hauptaugenmerk auf dem Einsatz hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (in Verbindung mit Nahwärmenetzen) und regenerativen Energieträgern (Geothermie, Solarthermie, Photovoltaik, Windenergie, Biomasse). Diese Maßnahmen-Vorschläge zur zukünftigen Energieversorgung bilden die Grundlage für den endgültigen Energienutzungsplan. Um das erstellte Energiekonzept umsetzen zu können, muss ein genauer zeitlicher Ablaufplan zur Durchführung der vorgeschlagenen Maßnahmen erstellt werden. Im Hinblick auf die langfristigen Auswirkungen der Aspekte des Energienutzungsplans auf die komplette Versorgungsstruktur des betrachteten Objektes ist eine exakte Abstimmung aller Beteiligten von höchster Priorität. Deshalb sind die einwandfreie Kommunikation und Zusammenarbeit von Politik, Industrie und Bevölkerung für eine erfolgreiche Umsetzung unabdingbar. Nachfolgend sind die wichtigsten Bestandteile aufgelistet, welche eine Ausschreibung für die Erstellung eines Energienutzungsplans unbedingt enthalten sollte. IST-Zustandsanalyse
Als Ergebnis der Ist-Zustandsanalyse erhält man eine Übersicht über die Verbrauchsschwerpunkte der Stadt, wie hier am Beispiel München dargestellt.
Entwicklung der Maßnahmen
Umsetzung des Energienutzungsplans
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