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Batterieprüfstand  

Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. verfügt über drei computergesteuerte Batterie-Prüfstände. Die Prüfstände 1 (bis 300 VDC) und 2 (bis 240 VDC) können bei Bedarf verschaltet werden und sind in der Lage, mit jeweils 300 A zu laden und zu entladen. Alle für eine spätere Auswertung des Versuchs erforderlichen Parameter können messtechnisch erfasst und gespeichert werden. Für die optionale Kommunikation mit einem Batteriemanagementsystem (BMS) steht eine CAN-BUS-Schnittstelle zur Verfügung.

Ab 2010 steht im Rahmen der Errichtung des Analysezentrums für Elektromobilität (AZE) an der FfE ein weiterer, hochmoderner 150 kW-Prüfstand für Spannungen bis zu 800 VDC zur Verfügung. Dieser ist in der Lage, mit bis zu 500 A zu laden und zu entladen. Die Architektur des Prüfstands ermöglicht neben den klassischen Betriebsweisen, wie z. B. strom-, spannungs- oder widerstandsgeführtem Betrieb, auch das Abfahren komplexer Simulationen in einer MATLAB-/Simulink-Umgebung und anderer Prüfabläufe.

Neben allen Batterietypen können mit allen Prüfständen auch diverse andere Energiespeicher, wie z. B. Supercaps, vermessen werden. Ergänzt werden die Prüfstände durch eine Klimakammer, die Messungen an den Prüflingen bei Temperaturen zwischen -25 °C und +60 °C ermöglicht.

Die Sicherheitseinrichtungen der Teststände können an die spezifischen Anforderungen angepasst und ggf. erweitert werden.

Schema des Batterieprüfstands der FfE

 

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Tomás Mezger, Dipl.-Ing. Lorenz Köll und Dipl.-Ing. Rainer Podhajsky

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