| Das Profil |
|
Wir ersetzen Meinungen durch Fakten Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) mit Sitz in München wurde 1949 gegründet. Der gemeinnützige Verein hat Mitglieder aus allen energiewirtschaftlichen Bereichen der Industrie, Wissenschaft und Verwaltung sowie Einzelmitglieder. Die FfE befasst sich seit über 60 Jahren mit den aktuellen Fragestellungen der Energietechnik und Energiewirtschaft. Sie wurde mit dem Ziel geschaffen, sich als neutrale, über dem Wettbewerb der einzelnen Energieträger stehende Institution auf wissenschaftlicher Grundlage mit energietechnischen und energiewirtschaftlichen Fragen zu befassen und Forschung überwiegend auf dem Gebiet der Energieanwendung zu betreiben. Dieses Ziel wird unter anderem erreicht durch:
Durch ihre Struktur als gemeinnütziger Verein ohne jegliche Grundfinanzierung aus staatlichen oder institutionellen Töpfen betreibt sie im Gegensatz zu anderen Instituten unabhängig von politischen Richtungen oder auch Wünschen möglicher Fördermittelgeber wissenschaftlich fundierte und energieträgerneutrale Forschung. Daher werden die Forschungsergebnisse der FfE seit je her sowohl in der Öffentlichkeit, in der Politik als auch in der Industrie gleichermaßen hoch geschätzt. Ein erklärtes Ziel der FfE ist die Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Daher ist ein junges und interdisziplinäres Team der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Physik, Wirtschaftswissenschaften und Bauingenieurwesen unter erfahrener Leitung mit der Projektbearbeitung betraut. So ist sichergestellt, dass immer die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden in die Bearbeitung der Projekte einfließen. Mitarbeiter der FfE haben nach ihrer mehrjährigen Projektarbeit hervorragende Karrierechancen in die freien Wirtschaft, da sie durch selbstständiges und eigeninitiatives Arbeiten in unterschiedlichsten Forschungsprojekten über hervorragende Fachkenntnisse und hohe Methodenkompetenz verfügen. Die wissenschaftlichen Arbeiten der FfE sind geprägt von hoher Fachkompetenz, Vielseitigkeit und Komplexität – so werden Aussagen stets als ganzheitliche Betrachtung der jeweiligen Fragestellung getroffen und tendenziöse Halbwahrheiten, die nur ausgewählte Aspekte aktueller Strömungen in Medien und Politik berücksichtigen, aufgedeckt und korrigiert. Die FfE steht Mitgliedsunternehmen bei energiewirtschaftlichen Fragestellungen beratend zur Seite. Weiterhin erhalten sie:
Die FfE organisiert alle zwei Jahre die FfE-Tagung. In den aktuellen Forschungsschwerpunkten gehört die FfE zu den führenden wissenschaftlichen Instituten in Deutschland:
Von jeher war die Analyse von Energieanwendungs- und Energieumwandlungstechniken ein wesentlicher Forschungsbereich der FfE. Die Identifizierung von Potenzialen für einen rationalen Energieeinsatz, aber auch die Analyse zentraler und dezentraler Stromerzeugungstechnologien ist Grundvoraussetzung für die Erstellung von Energieversorgungskonzepten sowohl in Betrieben, wie auch in öffentlichen Einrichtungen und Kommunen. Bei all diesen Untersuchungen steht neben der ökologischen Sicht stets auch die Wirtschaftlichkeit der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen im Vordergrund. Hierbei ist die FfE ein kompetenter und gern gesehener Berater für Energieversorger und Energieverbraucher gleichermaßen. Berichte und Projekte aus dem Bereich Technikanalysen und Energiemanagement finden Sie hier
Die FfE veranstaltet seit 1977 alle zwei Jahre eine Tagung, die in der deutschen Energiewirtschaft zu einem Begriff geworden ist und regelmäßig hochrangige Vertreter aus Energieversorgung und Wirtschaft vereint. Seit dem Jahr 2005 findet die FfE-Fachtagung“ in den Räumen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften der Residenz in München statt. Daneben organisiert die FfE Workshops, Seminare und Schulungen zu energiewissenschaftlichen Fragestellungen und ist in verschiedenen nationalen und internationalen (EA-Annex) Fachgremien präsent. In allen Medien werden die Forschungsergebnisse der FfE auch für den interessierten Laien dargestellt. Berichte und Projekte aus dem Bereich Ausstellung und Informationsvermittlung finden Sie hier
Für LENA, das Internet-Beratungsprogramm zur energetischen Altbausanierung erhielt die FfE den „Bayerischen Energiepreis 2006“ (Anerkennungspreis für Innovation). Mit Hilfe von LENA können Eigentümer und Nutzer von Gebäuden Energieeinsparpotenziale identifizieren und sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen ermitteln. Messtechnische Analysen im Alt- und Neubau (z. B. mit Hilfe von Thermokameras, Blower-Door-Analysen) gehören zum Standard-Repertoire der Forschungsstelle. Vor-Ort-Beratungen, dynamische Simulationen, Lastganganalysen geben ein schlüssiges Bild von energetischen Abläufen in Gebäuden. Als unabhängige Forschungsinstitution ist die FfE in der Lage die Energieversorgung von Gebäuden „energieträgerneutral“ zu optimieren und dynamische Simulationen und Lastganganalysen zu erstellen. Berichte und Projekte aus dem Bereich Gebäudetechnik finden Sie hier
Die Verknüpfung des technisch Machbaren mit dem wirtschaftlich und ökologisch Sinnvollen setzt das Wissen um stoffliche, energetische und technische Zusammenhänge voraus. Zur Ermittlung einer ganzheitlichen Energieanalyse müssen im Rahmen einer Prozesskettenanalyse neben den primärenergetisch bewerteten Aufwendungen für die Herstellung und Nutzung von Produkten, auch die Kosten für deren Entsorgung berücksichtigt werden. Stets werden abrundend die mit den Energieumsätzen verbunden Emissionen mitbilanziert. Berichte und Projekte aus dem Bereich ganzheitliche Energie-, Emissions- und Kostenanalyse finden Sie hier
Für unterschiedlichste Branchen erstellt die FfE Strukturanalysen, Energienutzungspläne und Energiebedarfsprognosen auf Primärenergie- Endenergie- und Nutzungsebene. Sie sind unerlässlich für die betriebswirtschaftliche Planung und die Beurteilung der zukünftigen Energieversorgungsstrukturen. Nach Analyse des heutigen Technikstands erarbeitet die FfE zukünftige Technikentwicklung, Simulationen und Marktprognosen für den Betrachtungszeitraum bis 2050. In diesen Bereich gehört die Erarbeitung von Konzepten zum Regelleistungsmarkteinstieg von Energieversorgern; die zukünftige Rolle der Mikro-KWK, der Regelleistungsmärkten als im Verbundforschungsvorhaben „Kraftwerke des 21. Jahrhunderts“ und die Untersuchung der windbedingten Kraftwerksreserve für die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien. Berichte und Projekte aus dem Bereich Energiebedarfsprognosen, Struktur- und Marktanalysen finden Sie hier
Als eines der wenigen Institute in Deutschland hat die FfE mehr als 25 Jahre umfassende und umfangreiche Erfahrung im Themenbereich „Elektromobilität“ und hat bereits eine Vielzahl an Studien zu Techniken und Potenzialen durchgeführt. Darüber hinaus kann die FfE messtechnische Untersuchungen (Prüfstandsversuche an Traktionsbatterien) und Simulationen von Batteriesystemen an ihren Batterieprüfständen (mit Klimakammer) durchführen. Auf dieser Basis können an der FfE nicht nur die Elektrofahrzeuge ganzheitlich betrachtet und bewertet werden, sondern auch Erdgas-, Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Berichte und Projekte aus dem Bereich Mobilität und alternative Antriebskonzepte finden Sie hier
Im Hinblick auf Klimaschutzziele und der Erschöpfung fossiler Brennstoffe rückt der Einsatz „erneuerbarer Energien“ in den Vordergrund. Die Analyse und Bewertung von aktuellen und zukünftigen Techniken zur Nutzung regenerativer Energien gehören zu den wesentlichen Forschungsschwerpunkten der FfE. In einer Reihe von FfE-Studien ist die Gewinnoptimierung regenerativer Techniken Gegenstand der Untersuchung. Die FfE vergleicht regenerative Energiesysteme und konventionelle Techniken mit Blick auf deren Gesamtoptimierung. Die Ermittlung von Potenzialen für regenerative Kraftwerkstechnik und Kleinanlagen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Berichte und Projekte aus dem Bereich Regenerative Energien finden Sie hier
Ein wichtiger Baustein der Wasserstoff-Energiewirtschaft ist die Brennstoffzellentechnologie. Die Vorteile wasserstoffbetriebener Brennstoffzellen liegen in vergleichsweise hohen elektrischen Wirkungsgraden, lokaler Emissionsfreiheit, Geräuscharmut und einem modularen Aufbau. Im Jahre 1996 hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie die Forschungsstelle für Energiewirtschaft mit der Einrichtung einer „Koordinationsstelle der Wasserstoff-Initiative Bayern (wiba)“ betraut. In diesem Zusammenhang gehört es zu den Aufgaben der wiba Analysen der Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien für Kleinstanlagen bis hin zu Kraftwerken zu erstellen und unterschiedliche Bereitstellungspfade für H2 und Methanol zum Einsatz in Brennstoffzellen ganzheitlich zu bewerten. Die Untersuchung von integralen Kraftwerksstrukturen unter Einbindung aller energietechnischen Optionen steht ebenso im Fokus. Berichte und Projekte aus dem Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik finden Sie hier |



English
Deutsch