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Eine grundlegende Kenngröße ist hier der Kumulierte Energieaufwand (KEA), der die primärenergetisch bewerteten Aufwendungen für Herstellung, Nutzung und Entsorgung eines Gegenstandes widerspiegelt. Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der TU München wurde eine Methodik zur Bestimmung des KEA entwickelt. Unter Einsatz dieser Methodik wurden im Rahmen von Prozesskettenanalysen bereits auf vielen Gebieten Daten zu Massen- und Energieaufwendungen zusammengetragen und mit dem Ziel der Schaffung einer einheitlichen Datenbasis und der Zugriffserleichterung für weitere Projekte in einer Datenbank abgelegt. Durch die neuen Strukturen in der Versorgungs- und Stromwirtschaft sowie im Stromhandel wird zukünftig eine deutlich verbesserte Transparenz beim Primärenergiemix für die Stromerzeugung, sowie dessen Zuordnung zu verschiedenen Verbrauchergruppen und -tarifen erforderlich. Auf der geschaffenen Datenbasis aufbauend lassen sich komplexe Strukturen der Energiebereitstellung eines Versorgungsunternehmens (z.B. mit Eigenerzeugung oder einem besonderen Export- und Importmix) darstellen. Hierbei wird im Gegensatz zu bestehenden Konzepten die Qualität des Stromangebots im Vergleich zum bundesdeutschen Strommix bzw. zu besonderen Strom-Produkten abgebildet. Unter Berücksichtigung der Kriterien wie Ressourcenbelastung, KEA und Treibhauspotenzial können Quervergleiche durchgeführt und verschiedene Stromprodukte wissenschaftlich analysiert werden. Tätigkeiten:
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