| Informationsbasis für den Eintritt in den Regelleistungsmarkt |
AbstractIm Rahmen des Projektes wurden relevante Informationen und Kennzahlen für die erfolgreiche Vermarktung freier Kraftwerkskapazitäten als Regelleistung erarbeitet. Allgemeiner Kontext und ZielsetzungDie Regelleistungsmärkte stehen in Deutschland jedem offen, der das Präqualifikationsverfahren eines Regelzonenverantwortlichen erfolgreich durchläuft. Hierdurch ergeben sich auch für Kraftwerksbetreiber durch die Vermarktung freier Erzeugungskapazitäten weitere Wertschöpfungspotenziale. Im Rahmen des Projektes wurde eine Informationsbasis geschaffen, welche die Entwicklung und Überprüfung von Anbietstrategien beim Einstieg in den Regelleistungsmarkt unterstützt. VorgehensweiseDer Aufbau, die Funktionsweise und die Verantwortlichkeiten des Regelleistungsmarktes wurden dargestellt. Die Bereitstellung von Regelleistung wurde unter technischen Gesichtspunkten analysiert. Hierbei wurden die verschiedenen Regelleistungsarten charakterisiert und die technischen Anforderungen der Regelzonenverantwortlichen, festgelegt im TransmissionCode, vergleichend dargestellt. Daten zum Regelleistungsbedarf sowie zu den Preisen wurden für jeden Regelzonenverantwortlichen und jede Regelleistungsart getrennt ausgewertet. Statistische Kennziffern, die den Abruf von Regelleistung durch die jeweiligen Regelzonenverantwortlichen charakterisieren, wurden entwickelt und quantifiziert. ErgebnisseDie verschiedenen Regelleistungsarten wurden voneinander abgegrenzt und der Aufbau des Regelleistungsmarktes mit seinen Akteuren und Verantwortlichkeiten dargestellt. Abbildung 1 zeigt z. B. die Abgrenzung zwischen Bilanzkreisverantwortlichen, Übertragungsnetzbetreibern und Regelleistungsanbietern. Es wurde eine Datenbank mit den öffentlich verfügbaren Daten zu den Ausschreibungsergebnissen und zum Einsatz von Regelleistung erstellt. Diese wurde im Projekt "Informationsbasis für die Bereitstellung Sekundärregelleistung" erweitert und aktualisiert. Die Daten wurden hinsichtlich definierten Kennzahlen ausgewertet. Zum Beispiel wurden zum Regelzonensaldo folgende Kennzahlen definiert und berechnet:
Eine Vorgehensweise für die Wahl einer Bietstrategie wurde entwickelt. Hierbei wurde auf die besondere Situation von Heizkraftwerken eingegangen. Auf Basis der definierten Kennzahlen konnten erste Empfehlungen für die Bietstrategie gegeben werden.
Auftraggeber: Stadtwerke München |






