Energiespeicherung mit Haushaltsgeräten - Potenziale, Hemmnisse und Kosten verschiedener Möglichkeiten
Vortrag von Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier und Dipl.Wi.-Ing. Serafin von Roon, TU Berlin, Hermann-Rietschel-Institut,
In der Industrie wird Demand Side Management (DSM) seit vielen Jahren durchgeführt. In Privathaushalten wird zukünftig die wirtschaftliche Einbindung von z.B. Kühlgeräten und Waschmaschinen mit geringer Leistung in ein DSM-System begünstigt, und zwar durch den technischen Fortschritt (Mikroprozessoren), standardisierte Datenübertragungsverfahren sowie durch den weiter steigenden Anteil fluktuierender Einspeiser wie Photovoltaik oder Windkraft.
In dem Vortrag werden Methoden vorgestellt, mit denen die Anzahl der Geräte für ein definiertes Szenariojahr, die Höhe und die zeitliche Flexibilität der Bereitstellung von Reserveleistung und die DSM-Integrationskosten abgeschätzt werden können. Daraus lassen sich Potenziale, Hemmnisse und die Wirtschaftlichkeit für verschiedene Geräte ableiten. Die Methodik wird an einfachen Beispielen erläutert, und es werden die in Privathaushalten eingesetzten Geräte miteinander verglichen. Dabei stellt sich u.a. heraus, dass kältetechnische Geräte die größten Potenziale besitzen.
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier, Dipl.Wi.-Ing. Serafin von Roon
Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Thomas Gobmaier, Dipl.-Wi.-Ing. Serafin von Roon


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