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Potenzial funktionaler Speicher mit flexibler KWK

Veröffentlichung von Michael Beer in der et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen 61. Jg. (2011) Heft 12

Zukunftsfähige KWK-Anlagen müssen ihre Strom- und Wärmeproduktion zeitlich entkoppeln können. In diesem Fall muss sich deren Betriebsweise nicht mehr primär am Wärmebedarf orientieren, sondern kann besser mit der Stromnachfrage und Strompreisschwankungen harmonisiert werden – das klassische Heizkraftwerk wird zum flexiblen KWK-System.

Zentrum des flexiblen KWK-Systems bildet der Stromerzeuger. Durch verschiedene Maßnahmen und Zusatzkomponenten können diese Anlagen dynamischer gefahren werden. Dies sind Spitzenlastkessel, Wärmespeicher und elektrische Heizsysteme oder Wärmepumpen, die zu einem flexiblen KWK-System kombiniert werden. Je nach Situation bei Strompreis und Wärmebedarf generieren die Zusatzkomponenten mehr oder weniger Freiheitsgrade für die Stromerzeugung im KWK-System.

Der Artikel zeigt in einem probabilistischen Ansatz, welche funktionale elektrische Speicherkapazität durch die bestehenden KWK-Anlagen erreicht werden kann und welche thermische Speichergröße für diese notwendig ist.

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Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Michael Beer
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